WAS IST INDIE?

heute in der baz. “indie”, “silbermond”, “die erfolgswelle deutschsprachiger indiebands”. silbermond – indie? ich habe mich noch nie dafĂĽr gehalten, genres zu definieren oder ĂĽberhaupt zu begreifen, wie man heute genres voneinander abgrenzen kann. aber muss man so was wirklich als indie bezeichnen? die wären fĂĽr mich auch nicht indie, wenn sie auf einem scheiss indie label wären. indie ist ein begriff, der fĂĽr mich bis jetzt irgendwie mit genau den sachen verbunden war, die silbermond nicht sind. also habe ich mich mal hier und hier schlau gemacht. fazit: ich weiss es immer noch nicht. helft mir mal.

8 Kommentare


Kommentare

dan
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 15:13 Uhr

spätestens seit der kommerzialisierung von grunge ist indie nicht mehr indie. also könnte silbermond auch indie sein, für meinen geschmack sind sie aber doch zu kommerziel ausgerichtet.
indie ist vielleicht doch etwas subkultureller als silbermond es sind.
keine ahnung

raketenthom
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 15:16 Uhr

hmm, ich denke, indie steht heute mehr für einen musikstil, als für eine philosophie. ich kenne silbermond nicht wirklich, aber das was ich gehört habe, fällt meiner bescheidenen meinung nach schon im weitesten sinne unter diesen begriff.

tomh
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 15:23 Uhr

ja irgendwie schon. sie waren sicher mal indie. aber ich denke man kann diese bezeichnung wieder verlieren…

tomh
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 15:24 Uhr

…wobei wir wieder an der sinnlosigkeit solcher diskussionen (und posts – sorry fĂĽrs posten!) angelangt wären…tja

bot
Mittwoch, 25. Oktober 2006, 18:22 Uhr

ich find diesen post gerrechtfertigt. fĂĽr mich hat indie nicht nur etwas mit dem musikstil zutun. denn sobald ich eine pop-vermarktungs-maschinerie hinter einer band vermute, ist es fĂĽr mich kein indie mehr sondern pop. soviel zu meiner definition. oder ist das dann indie pop?? teenager-indie-bravo-pop?? hilfe!

sharp
Donnerstag, 26. Oktober 2006, 11:04 Uhr

indie steht heute für die philosophie enger zwei- oder dreifarbiger pullover (querstreifen etwa 4 cm breit) und abgenutzter retro-trainerjäcklein. im besten fall inklusiv noot-frisur. da kann man auch house auflegen oder dialektrock singen.

bot
Donnerstag, 26. Oktober 2006, 11:23 Uhr

oh man jean. wieder mal klasse dein kommentar :D !

Andreas
Freitag, 27. Oktober 2006, 21:19 Uhr

Also ich als absoluter nicht Indie- und nichts -aner stell mir das so vor: Das sind Bands welche in Ihrem Keller bei den aufgeklebten Eierschachteln und versifften Teppichen Musik machen und später, da die Band super Musik macht, von einem Major endeckt wurden. Die Band jedoch darf weiterhin ihren eigenen Stil verfolgen. So ist dies bei Silbermond. Zu Ihrem GlĂĽck dĂĽrfen sie heute viel Kohle verdienen mit ihrer Musik welche aber immernoch unabhängig ist….oder so…

Gib Senf

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