N-TYPE IM NORDSTERN LETZTEN FREITAG

die zweite reine dubstep-night in basel, und siehe da, es hat gerockt.
die leute kamen spät und nicht in massen, aber mit ca. 150 headz waren es genug und vorallem die richtigen. diese seltsame mischung, die es bei neuen stilarten gibt, die zwar gut ankommen, sich aber noch nicht etabliert haben: ein paar extra angereiste, schon frĂĽh stimmung machende freaks, dieselben, immer bei so “szene”-geburten anwesenden altraver-(innen) aus planet-e zeiten, die local freaks die das ganze aufziehen und veranstalten, deren anhang, und ein paar ĂĽberraschte stammkunden die einfach mal kucken kommen und dann da bleiben.
n-type übernahm um 02:00 und bewies sofort warum er als einer der botschafter von dubstep gilt. eine derartige bedingungslose freude habe ich von einem engländer lange nicht mehr erlebt. er präsentierte die ganze bandbreite des aktuellen sounds, von schweren basslastigen halfstep-tracks, über reggae-riddims und obskuren remixes von rockbands (ein klaxons-remix blieb mir in erinnerung) bis zu regelrechten technobrettern mit 4/4 kickdrum und detroit-feeling. wenn sich dubstep weiter so offen entwickelt, wird es zum neuen spielfeld gelangweilter nicht-puristen aus allen stilrichtungen.
wermutstropfen war die blecherne akustik des n*, die trotz zusätzlicher bassbin irgendwann alles zu einem schmerzenden brei werden liess. so muss man eben den eigentlich nötigen druck einem einigermassen aushaltbaren klangbild opfern. sind wir inzwischen ja alle gewohnt..
auf jeden fall massiven respekt an guyus, der das ganze ins leben gerufen hat und mit euphorie und tatendrang dahinter steht. viele alte hasen hätten sich trotz begeisterung für den sound nie so eingesetzt, dabei sind alle sehr froh um den frischen wind im basler nachtleben.
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Mittwoch, 30. April 2008, 15:05 Uhr
[...] gern in die sets artfremder dj’s, dubstep only-parties sind aber z.b. im n* auch schon erfolgreich über die bühne gegangen. das volk weiss offenbar immer besser zu den nach wie vor weirden [...]




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