DELILAHPRILAPRIL

noch vor ein paar wochen kam in der sf-sendung kulturplatz ein portrait, in welchem die drei jungen damen der zuger band the delilahs von ihrer rebellion gegen das böse musikbusiness berichteten. vom zwang mehr haut zu zeigen, dem beschneiden, nein nicht der klitoris, sondern der eigenen kreativität und dem gnadenlosen profitdenken der labels. damit war geklärt warum nach dem kurzen 2006-hype inkl. halb-erwähnung im nme nichts mehr zu hören wahr. man hätte sich vom fiesen manager getrennt, die internationalen ambitionen etwas zurĂĽckgeschraubt und wĂĽrde nun beim ch-indie little jig records einen neuanfang wagen. neues label, neue single, neues glĂĽck. besonders fasziniert hat mich die musik der delilah’s von anfang an nicht. fĂĽr internationales aufsehen wars erwartungsgemäss zu brav und ein, wenn auch minimaler, schweizer akzent innem punkrock-song ist halt einfach ein no go. insgesamt also wenig berichtenswertes, ja nicht mal humorvolles.
für den folgenden aprilscherz möchte ich ihnen aber tribut zollen, vorallem weil ich drauf reingefallen bin:
“Scheiss-Musikbusiness”
Kurz vor der Veröffentlichung der EP “If We Don’t Shout” kommt es bei der
Zuger Girl-Rock-Band zum Eklat. Nach mehrmonatigem Rechtsstreit mit dem
Ex-Manager und Band internen Unstimmigkeiten gibt Delilahs auf. Die Sängerin
Muriel Rhyner: “Ich habe keine Lust mehr. Ich habe genug! Wir ziehen uns aus
dem Scheiss-Musikbusiness zurĂĽck”. Gitarristin Isabella Eder: “In Zukunft
werde ich mich anderen KĂĽnsten zuwenden, z.B. Freie Kunst oder Fotografie.
Vom Gitarrenspiel habe ich vorerst genug. Ich bin froh, dass ich nicht mehr
so viel ĂĽben muss.”.
Little Jig Records bestätigt die Auflösung
Labelmanager Lukas Fischer: “Auch wir vom Label hatten Schwierigkeiten mit der
Band zurecht zu kommen. Die 3 jungen Rockerinnen waren extrem arrogant. Nur
mit grosser MĂĽhe konnten wir den kommenden Release planen. Immer wieder gab
es Unstimmigkeiten. Sinnlose Diskussionen ĂĽber Pressetexte und Fotos endeten
im Streit. Einerseits möchten Sie wie Avril Lavigne sein, andereseits wie
Marilin Manson. Eigentlich sind wir selbst froh nicht mehr länger mit den
Delilahs zusammen zu arbeiten. Wir setzen in Zukunft auf
Mundart-KĂĽnstler. “Independet Rock” ist schon seit Jahren tot. Damit lässt
sich kein Geld verdienen. Und darum gehts uns letztendlich.”
Trotzdem, am nächsten Freitag erscheint die erste und letzte
Veröffentlichung “If We Don’t Shout” auf Little Jig Records.
CD Taufe nicht gefährdet
Sämtliche geplante Konzerte von den Delilahs fallen ins Wasser. Ausnahmen sind
die beiden EP Taufen vom kommenden Freitag 04/04/2008 in der Galvanik Zug und
Samstag 05/04/2008 in der SchĂĽĂĽr Luzern (Vorverkauf: http://www.schuur.ch/).
Wer die Delilahs nochmals geniessen möchte soll vorbeikommen.
macht
Dienstag, 1. April 2008, 10:33 Uhr
naja, bei little jig sind sie ja wohl auch vor allem aus einem grund; nämlich wg. amoröser beziehung zum labelbetreiber… hört man.
NetterOnkel
Dienstag, 1. April 2008, 11:00 Uhr
Nach http kommt ein Doppelpunkt.
GORGUMOV
Dienstag, 1. April 2008, 17:07 Uhr
ah, noch etwas zu NAVEL:
DIE MAGAZIN » Blog Archive » NEUES AUS DER MUSIKBRANCHE
Montag, 1. März 2010, 13:44 Uhr
[...] lage im musikmarkt lässt letzteres durchaus plausibel erscheinen, andererseits haben auch schon andere mit inszeniertem niedergang um aufmerksamkeit gebuhlt. wir bleiben [...]




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