RICHIE HAWTIN: SCIENTIST DJ


Richie Hawtin 2008 DJ Setup from Dean Koch on Vimeo.

!!–>nerd-alarm<–!!

ein blick hinter den laptop-bildschirm von richie hawtin. durchaus interessant, aber irgendwie ist mir das ganze ein bisschen zu wissenschaftlich, um die zukunft des djings zu sein. und funktioniert wohl auch nur mit dem minus-sound. aber urteilt selbst.

sorry fĂĽr unsere laxen updates. sind im moment alle ein bisschen busy.

via de-bug

45 Kommentare


Kommentare

jep
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 23:12 Uhr

eh net odr? anderen blogs abschreiben ok…. aber ein monat später? lol
basl ist halt schon langweilig…

bot
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 1:36 Uhr

ein elektromagnet anschlag während dem set wäre lustig. zack, harddisk gelöscht.

sing richie, sing!

nur...
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 1:58 Uhr

…hat er sicher immer noch ein paar Notfall-Platten dabei womit er auch auflegen könnte, und skills dazu hat er glaub auch (“decks, fx and 909″).

lang lebe analog.

(soll nicht heissen dass ich das nicht geil find was er da macht)

Jep
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 12:13 Uhr

Zieht euch lieber mal das BĂĽhnen-setup von justice an:

http://createdigitalmusic.com/

*sabber*

TankA
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 14:23 Uhr

fuck mp3
play vinyl

anonymus
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 15:18 Uhr

sorry, aber das justice setup ist ein verdammter witz! vorne machen sie einen auf analog super duper geräte park nur um zu verstecken das sie alles von konserve spielen. was sind das für dinger neben dem kreuz? deko shit?

velocity
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 17:07 Uhr

da gebe ich anonymus recht, ist ja ein totaler witz, sah ich erst auf zweiter blick.

Jep
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 18:19 Uhr

ein Witz? Wenn schon ein ĂĽbler Luxus… Was man mit dem Setup alles machen kann ist jenseits von Gut und Böse…

Ich fänds geil :) Ein Technik-Paradies!
Und: Ich scheiss auf Justice, kenn die gar net wirklich…

NetterOnkel
Freitag, 3. Oktober 2008, 11:08 Uhr

Ich lege mit Vinyl auf. Zum Set fahre ich auf meinem Ochsenkarren und der Plattenkoffer wird von meinem Neger getragen.

doofe tante
Freitag, 3. Oktober 2008, 12:05 Uhr

he netter onkel. wird zeit, dass du dich outest. so könnte man dir deine grenzdebilen sprüche in gesammelter form auf deinen i-pod sprechen und dich zwingen den loop während 48 stunden unterbruchlos anzuhören. du hirni.

ada
Freitag, 3. Oktober 2008, 18:00 Uhr

“hirni”… herrlich!

Richie
Samstag, 4. Oktober 2008, 11:29 Uhr

Irgendwann kommt die Zeit zurĂĽck, wo es wieder cool ist Vinyl zu spielen und noch peinlicher ist den halben Abend vor dem Laptop zu stehen.

Ricardo Pillaglobus
Samstag, 4. Oktober 2008, 13:05 Uhr

Vinyl fucks the MP3 Industry.

bin bratwurst
Montag, 6. Oktober 2008, 11:55 Uhr

bin auch nicht immer netteronkel fän, aber der spruch ist super, mann muss ihn nur verstehen…

raketenthom
Montag, 6. Oktober 2008, 17:18 Uhr

tante olma
Montag, 6. Oktober 2008, 17:59 Uhr

das ich den spruch nicht verstanden hätte beleidigt meine intelligenz. nur ist er eben nicht lustig. nicht mal clever.

Abe Duque
Dienstag, 7. Oktober 2008, 20:39 Uhr

Im aktuellstem Slices DVD 3-08 sagt Richie das es aus seiner Sicht kein Vinyl mehr geben sollte, da die Herstellung, Vertrieb etc. zu teuer sei. Man sollte dies abschaffen. Na, und das sagt gerade er von Label MINUS, PLUS8. Er vergisst dabei wie er zu seinem Erfolg kam. Nämlich durch das Label PLUS8 zusammen mit John Acquaviva, durch den Verkauf von Vinyl, ua. mit seiner Plastikman Veröffentlichungen, auf Vinyl!

Abe Duque
Dienstag, 7. Oktober 2008, 20:51 Uhr

@nur…
Notfall-Platten?
Meinst wohl Notfall iPod mit seiner MP3 Plastikman Sammlung.
;-)

neues jahrtausend
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 10:44 Uhr

jetzt sehts doch mal ein. vinyl ist ein auslaufmodell, ob man jetzt frĂĽher damit erfolge feierte oder nicht. was ist das ĂĽberhaupt fĂĽr ein argument mit dem “Er vergisst dabei wie er zu seinem Erfolg kam”? soll etwa VW fĂĽr immer und ewig den original käfer bauen, nur weil sie einst damit erfolg hatten? aber vielleicht verstehe ich das argument auch falsch.

wer das nicht wahrhaben will, dass vinyl vorbei ist, der ist doch schlicht und einfach konservativ. wie die leute, die sich vor mehr hundert jahren weigerten das telefon zu benutzen, wird auch jetzt veränderung reflexartig abgelehnt, weil veränderung immer auch ungewissheit darstellt und damit bedrohlich wirkt. die natels fanden wir am anfang auch alle doof, haben jetzt aber alle eins.

und von wegen “Irgendwann kommt die Zeit zurĂĽck, wo es wieder cool ist Vinyl zu spielen”. glaubt ihr wirklich irgend jemanden auf der tanzfläche interessiert es, ĂĽber welches medium der dj die musik spielt? die einzigen, die sich dafĂĽr interessieren, sind die hobby-djs, welche gurgelzupfendend am rande der tanzfläche stehen und wie die zwei griesgrämigen alten aus der muppetshow jede bewegung des djs registrierend ĂĽber alles herziehen was ihnen nicht in den kram passt. tanzen tun die eh nicht, ausser vielleicht, wenn gerade die super-rare picturedisc japan-import 7″ gespielt wird, welche sie vor einer woche in diesem kleinen laden in berlin, ganz versteckt, so dass man den gar nicht findet einfach so, wenn man sich nicht auskennt in berlin, gekauft haben. aber auch da hätten sie eigentlich eher die b-seite gespielt.

das einzige was man gegen laptop djs einwenden könnte ist, dass viele davon mit mp3s auflegen und das qualitativ nicht so viel hergibt. da bin ich mir nach wie vor nicht sicher, ob man den unterschied auf einer disco-anlage wirklich hört. andererseits kann man das zeug ja auch problemlos als wave-file aufnehmen/importieren.

höbby dj
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 11:26 Uhr

die argumentationen schiessen hier auf beiden seiten am ziel vorbei, denn digital wie vinyl auflegen hat beides seine berechtigung.

für mich persönlich hat djing einen starken physischen aspekt. ich konnte mich auch nie mit dem cd-djing anfreunden. das hat aber weniger mit vinyl purismus als mit persönlicher vorliebe zu tun.

ein argument gegen digital-djing wäre allenfalls, dass die mixes oft seelenlos und breiig wirken. die goldfinger brothers/boogie pilots haben in meine augen an sexyness eingebüsst seit sie digital spielen. nicht weil vinyl sexier ist (was es natürlich ist), sondern weil die mixes an rauheit und kante verloren haben, schliesslich soll das publikum einen mix auch mal als solchen wahrnehmen können. die tracks daddeln jetzt irgendwie leicht unmotiviert ineinander. andererseits sind das vielleicht lediglich minuziöse differenzen die der normale partyvbesucher kaum wahrnimmt.

wer so digital spielt wie ritchie hawtin muss sich jedenfalls nicht rechtfertigen denn die art und weise wie er die neue technologie anwendet ist ĂĽberaus kreativ. man dĂĽrfte hier auch schon fast von einem live-auftritt reden. jedenfalls ist das ein vielfaches “liver” als so mancher live-act der am labtop allenfalls grad mal noch einzelne spuren der fertig gebackenen tracks ein- und ausblendet und fĂĽr das publikum den anschein macht als wĂĽrde er seine emails checken.

bleibt nur noch zu sagen, dass der baldige tod von vinyl schon anfang 80er jahre lauthals propagiert wurde. –

Fritz
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 12:57 Uhr

@ neues Jahrtausend, Du sprichst mir aus dem Herzen! Überigens: Kein DJ den ich kenne hört den Unterschied wirklich zwischen 320 kbps mp3 und .wav

@ Hobby DJ, ich gebe Dir recht jeder solls doch machen wie er will. Aber das mit den seelenlosen ĂĽbergängen stelle ich in Frage. Mann muss die Technologie einfach richtig nutzen…es braucht einfach Zeit bis DJs draufkommen wo die Seele im Laptop steckt…

neues jahrtausend
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:19 Uhr

@ hobby dj:
mag sein, dass die verkĂĽndung des untergangs von vinyl ein wenig ĂĽbertrieben war. ich glaube aber schon, dass es immer mehr an bedeutung (und verkaufszahlen) verlieren wird.

das mit den seelenlosen, breiigen oder unkantigen mixes vom laptop kann ich nicht ganz nachvollziehen. so weit ich weiss legen z.b. die goldfingers mit dem serato system auf (wie die meisten die ich kenne). da steuerst du den den track mit der time-code-(vinyl)platte. das heisst, dass sich von der aufleg-technik her absolut nichts vom klassischem djing unterscheidet, sobald der track geladen ist. man merkt den unterschied zu einer richtigen platte nicht. automatische beat-synchronisation gibts da nicht.

mag sein, dass das unmotivierte und kantenlose welches du beobachtest vom häufigen auflegen kommt. das fällt mir schwer zu beurteilen.

@fritz: ich frag mich eben, ob man einen unterschied zwischen mp3 und wav auf einer disco anlage hört, die ja meistens nicht sonderlich hi-fi ist. ob man die feinheiten da eh nicht hört bei der lautstärke oder ob es genau dann zur geltung kommt. müsste man mal ausprobieren. hat das jemand mal gemacht? ich hab mal vinyl mit wave verglichen auf einer fetten discoanlage und keinen nennenswerten unterschied entdeckt.

anonymus
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:26 Uhr

die goldlinkemaustaste brothers. hihi.

Fritz
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:35 Uhr

@ neues jahrtausend und alle nerds: die Unterschiede zwischen Vinyl und Digital hört man schon vorallem bei grosser Lautstärke auf einem einigermassen guten PA finde ich. Aber es ist von so vielen Faktoren abhängig ob Digital auch wirklich schlechter abschliesst als Vinyl. Mp3 Abtastrate, Mastering des Mp3, Audiokarte bzw. CD- Spieler, DJ Mixer inputs etc… Irgendwann wird sich das alles einpendeln und genauso fett klingen wenn nicht fetter.

bot
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:55 Uhr

hatten wir ja schon und jetzt zum 1000109023 mal… http://www.diemagazin.ch/2007/10/22/512/

gebe Senf dazu
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 19:20 Uhr

@neues jahrtausend
Ich sehe das nicht ein.
Nur so. In UK kommen wöchentlich über 100 neue Releases auf Vinyl auf den Markt.
Media Markt in der Schweiz verkauft Vinyl. Mit konservativ hat dies nichts zu tun. Auch nichts mit Veränderung. Zudem, damit werden Vinyl-Presswerke, Tontechniker, Mastering, Musikkünstler, Grafiker usw. und alles was zum Vertriebskanal gehört unterstützt, sprich die Wirtschaft (=Jobs). Für ein MP3 brauch ich z.B. keinen Gestalter für die Verpackung.
Und was sich besser anhört, auf diese Diskusion lass ich mich nicht ein. Nur soviel, nimm eine Clubplatte aus den 80ern oder anfangs 90er, und vergleiche sie mit einem MP3 oder Wave auf einer guten Hifi-oder Clubanlage. Was hat gibt mehr Druck im Bauch?
Eine Club-Anlage soll nicht gut sein? Na dann hast Du wohl noch nie eine richtig gute Anlage gehört. Kein Unterschied zu Vinyl und Wave? Die Platte wird sicher geknistert haben. Das Wave hingegen nicht, ausser man hat Plattenknistern aufgenommen. So Blöd ist man heute das man sogar Plattenknistern in die Tracks einbaut.
Ein Musiker.

bom shiva
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 22:18 Uhr

ich bin das beste argument fĂĽr vinyl.

Fritz
Mittwoch, 8. Oktober 2008, 23:46 Uhr

@ gebe Senf dazu: mit Konservativ hat es insofern zu tun wenn mann den Digital Dj nicht auch machen lässt wenn er/sie seine Sache gut macht. Nicht offen = konservativ. Vinyl hat noch keinen DJ gemacht!

Die meisten Club Platten auf 12″ haben nicht mehr Grafik als ein Mp3 ĂĽberigens. Ich glaube Grafiker oder Tontechniker sind nicht abhängig von der Vinyl Industrie. Vinyl Mastering, ja ok. Aber wieviele gibts die das wirklich gut machen. In der Schweiz gibts vielleicht 5 Leute? Der Musiker verdient sehr oft je nach Deal auch mehr an Downloads. Vinyl ist ĂĽberings auch schlechter fĂĽr die Umwelt (Transport…)

Das eine 80er oder 90er Platte auf CD schlechter klingt ist ja klar, die wurde fĂĽr Vinyl gemacht!

Beide Medien haben ihre vor und nachteile. Ist ja wie frĂĽher die Mac vs PC Diskussion, dieses undifferenzierten gequatsche.

neues jahrtausend
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:08 Uhr

ich möchte mich entschuldigen, wenn sich jemand als konservativ bezeichnet fĂĽhlt, nur weil er vinyl kauft. das war nicht meine absicht. man muss zwischen djing und platten-sammeln unterscheiden, was ich in meinem ersten post zu wenig deutlich gemacht habe. wer alben auf vinyl kauft, kann wohl im 2008 nicht mehr als konservativ bezeichnet werden. ist ja nicht einfach ein festhalten am status quo. da wird es natĂĽrlich immer leute geben, die weiter platten kaufen werden, auch wenn die ganzen ipods schon dazu einladen sich cds zu kaufen, da man das zeug einfach rĂĽberziehen kann. hab jedoch schon 2 vinyl alben gekauft wo zusätzlich noch eine cd drin war “fĂĽr den ipod”.

dass man eine branche subventioniert und arbeitsplätze aufrechterhält sollte meiner meinung nach kein grund sein eine technologie zu unterstützen. die umweltunverträglicher hingegen sollte eher in betracht gezogen werden. obwohl, vielleicht ist es besser wenn wir das öl in platten pressen als es in die atmosphäre zu pumpen.

im dj bereich, wo vinyl der status quo ist, finde ich jedoch leute, die reflexartig alles neue doof finden und diese rĂĽckzugsgefechte Ă  la “real djs only play vinyl” oder “peinlich vor dem laptop zu stehen” fĂĽhren jedoch sehr wohl konservativ.

@geb senf dazu
es irritiert, dass du sagst du würdest dich auf die klang-diskussion nicht einlassen um dann die hälfte deines posts darüber zu schreiben. da ist mir jedoch nicht ganz ersichtlich was dein punkt genau ist. dass moderne musik mehr druck hast als früher sind wir uns wohl alle einig (obwohl sie manchmal auch übergemastert ist, also viel zu laut und zu komprimiert und somit keine dynamik mehr hat). dass ich noch nie eine richtig gute club-anlage gehört hab, damit kann ich leben (welche club-anlagen im raum basel würdest du denn als richtig gut bezeichnen?). und plattenknistern sollte bei lauter club-musik kaum bemerkbar sein, wenn man seine platten einigermassen sorgfältig behandelt. aber vielleicht habe ich es einfach noch nie über eine richtig gute anlage gehört. aber ich möchte mich auf diese diskussion gar nicht einlassen :)

Vinyl Pro
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 15:37 Uhr

Es gibt einige gute Clubs die nur Djs mit Vinyl ran lassen! Siehe beim Berghain Berlin oder Presswerk Basel. Vielleicht eine dekonstruktive Einstellung, aber diese hat Stil! Es heisst ja Disc- Jockey (DJ) und nicht File-Jockey (FL). Ich geniesse auf jeden Fall den Anblick eines DJs bei seiner Arbeit mit Platten und sehe was da passiert….. Woody war ja das beste Beispiel was ein guter DJ mit echtem Vinyl anstellen kann, vergangenen Samstag im Presswerk, ohne digitalen FX und Schnörkel. Und das soll erst mal einer mit seinem Laptop nachmachen…. VW-Käfer forever! Es sind viele Neuwagen dazugekommen die besseren Komfort bieten. Doch das Original bleibt das Charmanteste…Ganz einfach ;-)

danke vinyl pro
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 16:09 Uhr

ein schönes schlusswort. und jetzt ruhe bitte.

suppiduppi
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 17:31 Uhr

ahh ja.. presswerk ist ja so doll… coole leute.. und zum wievieltemscheissmal spielt jetz tobi neumann da? ĂĽberzeugen konnt der mich nie… undergroundclub goes geldmacherei-bude… wunderbar… gutes beispiel dafĂĽr dass only-vinyl einen scheiss bedeutet.. SCHLUSSENDLICH GEHTS UM DIE MUSIK… ĂĽbrigens: alte schallplatten tönnen krass schaise

neues jahrtausend
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 17:46 Uhr

@ bot/danke vinyl pro
gibt es einen grund, weshalb diese diskussion nicht stattfinden soll? ich vergass. vor einem jahr wurde das schon mal angeschnitten (eher oberflächlich gestreift). das kann ja nicht wirklich ein grund sein oder? anscheinend scheint da gesprächsbedarf zu bestehen (auch wenn wir alle nerds sind). und wenn der grund ist “ich kann das nicht mehr hören”, dann gibts einen einfachen trick: nicht mehr lesen. funktioniert fast immer. ich sehs nicht ein, wieso du die einzige diskussion die momentan ĂĽberhaupt aktiv ist unterbinden willst. sonst arbeitet doch eine richtlinie aus, damit klar ist, welche diskussionen erwĂĽnscht sind und welche nicht.

@vinyl pro und evtl. andere
ich glaube es besteht ein missverständnis, was laptop djing überhaupt genau ist. da geht es ausschliesslich darum, dass der sound auf dem computer ist. der rest (mixing-technik) ist je nach system identisch wie früher. zugucken kann man da auch. hier ein beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=DJ8dfS6-KFE

so. sorry fĂĽr die diskussion. ich werde jetzt auch ruhe geben. ich versuchs zumindest :)

Bub
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 19:27 Uhr

…und was meinen eigentlich die Mädels zur Diskussion?

mädel
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 21:05 Uhr

hitleraids

korinthenkacker
Donnerstag, 9. Oktober 2008, 21:16 Uhr

hier werden verschiedene diskussionen vermischt. da kann ich mir ein paar korinthen nicht verkneifen. es gibt da drei debatten, die man auseinanderhalten sollte…

debatte 1: was klingt “objektiv” besser? vinyl oder mp3? vinyl oder CD/WAV?

da geht es um dinge wie abtastrate, klangtiefe, d/a-wandler, röhrentechnologie, evtl. unterschiedliches abmischen/mastering je nach klangformat etc. da mp3 ein verlustbehaftetes klang-format ist, welches psychoakustische tricks anwendet, um die dateigrösse zu verkleinern, ist es nicht ausschliessbar, dass der sound anders/schlechter als vinyl klingt, sicher ist es aber nicht. ob ein WAV-file (44,1 kHz, 16 bit) auf einem laptop (mit einem vertretbaren d/a-wander, wie z.b. serato) schlechter als vinyl klingt, ist schon eher fraglich. das ist eine diskussion, die eigentlich mit einem blind-test-versuch beantwortet werden mĂĽsste, Ă  la pepsi vs. cola. solange man weiss was man hört (vinyl vs. mp3), “hört” man, was man will. da ĂĽberdröhnt der teil des gehirns, der schon “weiss”, was sache ist, den teil des gehirns, der uns den eigentlichen sensorischen input liefert; vgl. http://www.guardian.co.uk/world/2004/jul/29/science.research

debatte 2: was gibt die bessere party?

da geht es um die frage, ob evtl. vorhandene unterschiede in der klangqualität zwischen den verschiedenen medien den party-spass hemmen und ob djs mit vinyl krassere rampensäue sind, als djs, die digital auflegen (oder ob nicht doch letztlich die tracks selber und der alkoholpegel den ausschlage geben). aber auch hier geht es nicht um laptop-email checken vs. platten befummeln, man kann auch digitale tracks auf der timecode-platte befummeln (vgl. serato) und man kann auch im buchhalter-style die raresten vinyls droppen und trotzdem sterben die leute vor langeweile. ob ein normaler partygänger oder ein gurgelzupfender vinyl-nerd den unterschied zwischen serato (mit WAV) und vinyl hört, wenn man den laptop nicht sieht, wage ich zu bezweifeln…

debatte 3: vinyl ist einfach cooler

das ist eigentlich keine debatte, sondern eine meinung, die nicht weiter begründet wird. da geht es nicht um argumente (soundqualität und partyspass), sondern da hat man sich einfach einmal mit dieser position identifiziert und bleibt dabei. die frage ist, warum man eine solche position vertreten sollte. wer sich über die blosse tatsache, dass vinyl einfach cooler ist als digital, und man selber nur vinyl auflegt, definiert, hat mein beileid. fünfzehn jahre später und mit ein bisschen mehr geld würde man sich dann halt einen sportwagen kaufen.
whatever… habt euch lieb…

vinyloverampensau
Freitag, 10. Oktober 2008, 11:57 Uhr

ich mag den klang, den geruch, die haptik und das aussehen von vinyl. ich kann es anfassen, mich zum plattenkoffer umdrehen, grinsend eine neue scheibe zĂĽcken und die reaktion der crowd darauf kaum erwarten. ich erkenne ĂĽber die hälfte meine platten nur am cover. und weiss erst dann, von wem der track eigentlich ist und ob er jetzt gerade passt. i’m kinda oldschool. und war wirklich lange gegen die neue technik. aber man kann sich ja nicht immer dem neuen verschliessen.
digitales djing hat auf jeden fall seine daseinsberechtigung. obs nun besser oder schlechter klingt sei mal dahin gestellt. aber es ist auf jeden fall ein schritt in die zukunft. in der wir ja alle bereits leben. vermutlich wird es noch lange einen kleinen markt für vinyl geben. und das ist auch gut so. aber wirtschaftlich ist das schon lange nicht mehr. das ist eher was für romantiker und enthusiasten. vertriebe kacken ab, plattenläden machen dicht, produktionsstätten gehen ein. und dennoch erscheinen jeden monat neue labels, die ihr glück versuchen. auch das find ich gut so.
es soll und darf ja beides geben. jedem das seine. als alter schellack fanatiker sehe ich die vorteile dieser neuen system eben schon, gerade wenn es auch mal darum geht neues material vom kumpel oder eigene produktionen einzubinden. das hat schon was.
und ob der dj nun stier da steht und an seinem notebook fummelt, oder sich die wichtigsten befehle auf einen controller legt und das ganze somit wieder etwas interessanter gestaltet. das liegt zweifelsohne an der person die das system bedient. und nicht am system selbst. auch ein laptop liveact kann durchaus spannend sein. wenn drum herum auch noch etwas spannendes passiert.
vielleicht noch ein abschliessendes wort. gute platten oder ein digital ausgereiftes system machen noch lange keinen guten dj. das geht nur mit erfahrung. und dem gespĂĽr fĂĽr die musik. denn darum gehts ja eigentlich. also ist es doch wurscht, aus welcher konserve die kommt…

Nimm Ketchup
Freitag, 10. Oktober 2008, 13:44 Uhr

@vinylpro: im pw darf man jetzt auch mit dem laptop -täschchen rein! guck mal richtig.

mayo
Freitag, 10. Oktober 2008, 15:29 Uhr

aber nur als live-act, oder? hab noch keinen dj digital spielen sehen da. wo auch, gibt ja keinen platz.

Nimm Ketchup
Freitag, 10. Oktober 2008, 18:45 Uhr

die party nach der sommerpause, 2. floor, die ganze nacht lang…. und das war def. kein liveact!

difference
Samstag, 11. Oktober 2008, 9:32 Uhr

hallihalo

ein beitrag zum thema total alt und sowieso ….

http://www.de-bug.de/musiktechnik/archives/179.html

raketenthom
Montag, 13. Oktober 2008, 14:50 Uhr

bump. direkt auf den dritten platz.

schlusswort
Montag, 13. Oktober 2008, 17:15 Uhr

vinyl gibt es.

vinyl ist greifbar.

in zeiten der kompletten datenüberflutung ist harte ware der digitalen unübersichtlichkeit – gerade durch sein hinterherhinken – einen schritt voraus, so paradox das auch klingen mag.

Das Schlusswort
Montag, 13. Oktober 2008, 19:09 Uhr

Musik berührt. Der Datenträger ist zweitrangig. Vinyl ist gegenwärtig eine Option.

der schlusswort
Montag, 13. Oktober 2008, 22:57 Uhr

vinyl ist dark anal.

Gib Senf

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