MUSIK IST DOOF?
Wenn jemand unbedingt in Buffalos und skintighten Lederhosen rumlaufen will, darf er das. Wenn jemand so eine Frisur tragen will – von mir aus. Aber darf jemand Musik nicht gut finden? Sie gar ignorieren? Ăśber sie herziehen? Alle Musik in einen Topf werfen und zu Berieselungsgeräuschen reduzieren? Meiner Meinung nach: Nein. Aber lest selbst…
Anonymous
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 14:10 Uhr
klar darf man.
was bist denn du fĂĽr ein nazi?
anonymus2
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 15:42 Uhr
ich glaube der typ hat irgend ein trauma… anders kann ich mir das nicht erklären. musik prinzipiell zu hassen finde ich nazi mässig. hasse musik = hasse die welt = hasse dich selbst.
lazydaisy
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 16:25 Uhr
gähn. geht doch immer ums selbe: finde etwas, was garantiert alle gut finden und sag, dass du es prinzipiell nicht gut findest. und schon hast du den aufreger, das publikum usw. so funktioniert journalismus heute.
tomh
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 16:31 Uhr
mir kam es eben auch so vor…
noq ludwigsdorf
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 16:53 Uhr
es gibt durchaus leute die musik schlicht nicht als solche erkennen können, bzw. den unterschied zwischen geräusch und melodie nicht wahrnehmen. finde grad keine weiteren infos dazu, aber es ist ein sehr interessantes pathologisches phänomen.
der artikel hingegen riecht schon sehr nach journalistisch bemĂĽhtem gegen-den-strom-schwimmen.
tomh
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 17:04 Uhr
du meinst “amusie” (http://de.wikipedia.org/wiki/Amusie). ja soweit hätte ich nicht mal gedacht. resp. der autor des beitrags leidet sicher nicht darunter.
(a)migo
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 17:44 Uhr
na da lach ich schön drüber und freue mich den artikel im magazin gelesen zu haben und dass er sich gut lesen liess und gut ist. das beschäftigt mich nicht tiefer die ganze sosse. eher beschäftigt mich die frisur dieses künstlers. da wackeln mir die 0hren.
neues jahrtausend
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18:11 Uhr
der autor argumentiert seltsam. er mag musik nicht, weil seiner meinung nach die meisten menschen musik als stille-töter missbrauchen (zitat unten). das mag nun stimmen oder auch nicht, hat aber gar nichts mit seiner unfähigkeit zu tun akkustische ästhetik zu erkennen/empfinden (was bemitleidenswert ist). es sei denn er behauptet, dass niemand musik mag, alle sich nur ablenken und er der einzige ist, der das durchschaut hat oder zugibt.
original-zitat:
“Ja, ich kann sagen, was mich an der ganzen Sache eigentlich ärgert. Ich unterstelle den meisten Menschen, dass sie in dem Augenblick, in dem sie auf «Play» drĂĽcken, nicht Musik einschalten. Das ist jedenfalls nicht die Hauptsache. Wichtiger ist, dass sie die Stille ausschalten. Sie ertragen die Stille nicht.”
omg
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18:21 Uhr
ich wĂĽrde ihm drane von autechre aus den peel sessions verordnen. immer und immer wieder. im endlosloop. stundenlang. fĂĽr jemanden der sowas nicht mag, fantastisch. wenn er danach keine musik mehr hören kann okay. aber bevor er sich das nicht angetan hat, dĂĽrfte er eigentlich gar nicht mitreden. und ja, sein artikel ist schon sehr kĂĽnstlich gegen den strom. eine herrliche seifenblase. die ja eigentlich gar keine ist…
“ĂĽber musik zu sprechen ist wie ĂĽber architektur zu tanzen”
_frank zappa
III
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 23:47 Uhr
fand den artikel nicht gut. allgemein, nicht weil ich ihn null verstehen kann, allgemein, er ist irgendwie langweilig.
jahcuzzi
Donnerstag, 30. Oktober 2008, 0:11 Uhr
ja die frisur ist echt grosse klasse.





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