Grizzly Bear – Veckatimest

grizzly bear sind eine der wenigen nicht elektronischen bands auf WARP records. Das ist so halb spannend. Aber: Auch sind sie die vermutlich einzig öffentlich-schwule neo-folk band. Ja, neo-folk.
Ich wĂĽrde es vielleicht “hippie-psych” nennen oder [if band is from Brooklyn and doesn’t sound like rap, rock or classical music, insert random gerne-name-mash-up here] oder eben “Medieval Doo Wop meets 50s choral Beach Boys” – wie sie selbst sagen.
aber Schwul hin, bär her. In letzter zeit tauchte ihr name vor allem in den musikblogs auf, da GB auf den animal collective-hype aufsprangen (evtl. Hilft man sich auch gegenseitig unter den tiernamen-bands) und einen song vom neuen animal collective album “merriweather post pavilion” auf ihrem blog geposted haben. Dies fĂĽhrte zu einer auseinandersetzung mit dem “web sheriff” – einer zwielichtigen organisation aus England (Der web-sheriff ist so etwas wie der bountyhunter oder “reno ranes & bobby sixkiller” des musikbusiness und eigentlich wäre diese dubiose gesellschaft selbst mal einen artikel wert).
Aber zurĂĽck zu grizzly bear. Die haben nämlich ein neues album – “veckatimest”. Aufgenommen zumindest – denn in den regalen (dort wo man vor 10 jahren die musik her hatte) steht es erst in 3 monaten (pssst…leak-alert). aber da vorprogrammiert ist, dass das album in den 2009-er bestenlisten auftauchen wird, hier schon mal ein toller song davon. die psychedelität entfaltet sich nach 2-3 mal hören.
Ah ja, “Veckatimest” ist im ĂĽbrigen eine Insel in Massachusetts (Bild siehe oben, Google Map).
Grizzly Bear – Ready, able
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Anonymous
Dienstag, 3. März 2009, 16:15 Uhr
dĂĽdeldĂĽdel
bianca
Dienstag, 3. März 2009, 23:24 Uhr
oh, i like!
danke.
mmmatze
Mittwoch, 4. März 2009, 9:31 Uhr
Gelten die Hidden Cameras nicht als Neofolk? Die sind auf jeden Fall sehr offen queer. Und ihre Konzerte der Wahnsinn.
sylphide
Mittwoch, 4. März 2009, 11:22 Uhr
jaaaa, noch mehr tiere!
tomh
Mittwoch, 4. März 2009, 11:40 Uhr
@mmmatze. das kann sein. “einzig schwule” neo-folk band habe ich aus dem interview mit ihnen im prefixmag entnommen. der interviewer ist offensichtlich gay und zelebriert GB als einzig schwule neo-folk band. ich musste lachen. weil: so what? hauptsache sie machen gute musik…und zweitens: ich höre zwar die unterschiedlichste musik, habe aber immer wie weniger einen plan, wie man welche band “genresieren” sollte. sollte? muss man ĂĽberhaupt? frĂĽher ging das noch einfacher…aber seit dem sich immer mehr genres vermischen…wirds schwer. aber dj shadow hat sich schon vor 10 jahren aufgeregt, dass man seine musik (die er als hiphop bezeichnet, was eigentlich auch stimmt) neu erfundenen genres zugeordnet hat.




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