INTERHETZ
Ein interessantes Urteil zum Thema “anonyme Kommentare” wurde kĂĽrzlich in Maryland gefällt. Das Thema ist wie immer Meinungsfreiheit versus Verleumdung. Manch einer mag meinen, dass konstruktive Kritik offen geĂĽbt werden kann und soll, anonyme Kommentare hingegen nur als Persilschein fĂĽr giftelnde Feiglinge dienen. Andere begrĂĽssen die Anonymität des Internets als oft einzige Möglichkeit, um jegliche Zensur (auch subtilere Formen davon, wie z.B. sozialen Druck) zu umgehen. (Auch die Schweizer Behörden raten ĂĽbrigens zur Namenlosigkeit: “Wer Newsgroups besucht oder chattet, gibt mit Vorteil eine namenlose E-Mail-Adresse an, die keine RĂĽckschlĂĽsse auf die Identität zulässt (z.B. panzerknacker@provider.ch). Besondere Vorsicht ist sodann bei der Preisgabe persönlicher Daten (Name, Adresse, Vorlieben, Sorgen etc.) geboten – und zwar im Internet generell, insbesondere auch auf Social Networking Portalen (z.B. facebook, studiVZ, MySpace etc.)“). Einige Onlinemedien haben Kommentare ganz gesperrt, während viele die unbeschränkte Redefreiheit propagieren. Wiederum andere verweisen auf den goldenen Mittelweg. Meinungen?
Heute abend ĂĽbrigens Nixon and Querfeld present: The Famous Goldfinger Brothers & Pharao Black Magic in der Querfeldhalle.
Hier noch ein Video zum anverwandten Thema “Wieso hats auf SF DRS nicht so flotte Gameshows wie in Japan?”:
b k
Freitag, 27. März 2009, 14:40 Uhr
bää isch doch egal
soll doch jeder so anonym oder eben nicht sein wie er will. die folgen muss jeder selber für sich einschätzen können.
darum versteh ich manches egg-getue einfach nicht.
(vielleicht gehen die leute plötzlich nur noch an r(egg)ae partys bzw. es geht keiner mehr hin, wer weiss ;) nene kleiner scherz am rande)
Netter Onkel
Freitag, 27. März 2009, 15:26 Uhr
Ăśbrigens: “Netter Onkel” ist genauso anonym wie “Juanito”, “Bom Shiva”, “Raketentom”.
R. Tomasi
Freitag, 27. März 2009, 19:47 Uhr
Die Möglichkeit im Internet sowohl anonym, wie auch unter richtigem Namen seine Meinung zu verbreiten enthält insofern ein natĂĽrliches Korrektiv, als dass der Aussage eines “Anonymous” von vornherein eher weniger Glauben geschenkt wird.
Zudem haben wir ja meistens ein gutes Gespür dafür zu erkennen, warum jemand etwas anonym verbreitet.
raketenthom
Samstag, 28. März 2009, 12:18 Uhr
ich bin der meinung, dass die möglichkeit der anonymität mit ein faktor war, der das internet derart explodieren liess.
anonymität ermöglicht es, ehrlicher zu sein, unbekümmerter und spontaner, als wenn man immer daran denken muss, dass man an seinen äusserungen aufghängt werden kann.
wĂĽrde gern mehr zum thema schreiben, aber nach drei stunden schlaf hab ich einfach nicht genĂĽgend hirnschmalz dafĂĽr.
einfach: diemagazin ist bewusst mehr oder weniger anonym gehalten. haters nehm ich da gerne in kauf. denn so viel zusammen, was unter echten namen ncht gepostet wĂĽrde. und das ist gut so.
raketenthom
Samstag, 28. März 2009, 19:14 Uhr
HAHAHA, DISREGARD THAT I SUCK COCKS!
sharp
Samstag, 28. März 2009, 21:07 Uhr
lol
the real raketenthom
Samstag, 28. März 2009, 21:18 Uhr
sehr lol.
anonymos
Dienstag, 31. März 2009, 7:24 Uhr
schaltet doch bitte dieses unmögliche javascript geflutsche wieder aus. das nervt.
gret
Dienstag, 31. März 2009, 10:57 Uhr
der vogelhai ist sehr gelungen!
anonym
Dienstag, 31. März 2009, 14:50 Uhr
und für alle die, die überall dabei sind, wird die anonymität irgendwann aufgehoben sein. da nützen auch verschiedene namen nichts mehr:
http://www.heise.de/newsticker/Anonymisierte-Daten-aus-sozialen-Netzwerken-sind-oft-verraeterisch–/meldung/135369
@anonymus
Dienstag, 31. März 2009, 15:57 Uhr
musst es ja nicht benutzen. klick auf den titel des posts oder auf die kommentare in der seitenleiste und voila.
remember P26
Dienstag, 31. März 2009, 18:29 Uhr
- Google
- BundesBots
- Kundenkarten
- Geldautomaten
- Mobiltelefone
- Facebook
- Sateliten
«arbeit macht frei»
;o)
Mit freundlichen GrĂĽssen.





Kommentare