SPEC BOOGIE

Spec Boogie mag in Sachen Charisma nicht unbedingt mit der oberen Rapliga mithalten können, aber die virtuos verschachtelten New Yorker Reimstrukturen hat der Brooklynite zweifelsohne mit der Muttermilch aufgesogen. Ansprechend ist meiner Meinung nach vor allem sein Konzept, sich musikalisch und textlich von einem Film inspirieren zu lassen und die passenden Filmausschnitte gleich zum Musikvideo zurechtzuschnippeln.
Die alte Weisheit, wonach man aus der Not eine Tugend machen soll, erweist sich fĂĽr Musiker in Zeiten von Photoshop, iMovie und Fruity Loops immer mehr als entscheidender kĂĽnstlerischer Grundsatz im Kampf um die Aufmerksamkeit der Ritalinternet-Generation.
“Requiem For A Dream” gefällt mir besonders, hier noch Enter The Dragon und Edward Scissorhands.

Bonus: Und weil das “Requiem…”-Sample so gangsta ist, hier eine meiner liebsten Ignoranzhymnen der letzten Jahre – give peace no chance:

Maino – N.W.A (Feat. Uncle Murda and Cassidy)
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Momentan losen die iranischen Revolutionsgarden diesen Track zwecks Jobmotivation am laufenden Band.

3 Kommentare


Kommentare

NetterOnkel
Montag, 22. Juni 2009, 23:14 Uhr

Hiphop: Jemand beschwert sich über irgendetwas, meist über Hiphop und im Hintergrund dreht sich ein dämliches Sample im Kreis.

GORGUMOV
Dienstag, 23. Juni 2009, 9:29 Uhr

NetterOnkel: Er beschwert sich ĂĽber irgendwas, meist ĂĽber Nichtigkeiten und dreht sich dabei im Kreis.

clint & darren
Dienstag, 23. Juni 2009, 14:42 Uhr

so als videoclip gefällt mir requiem for a dream schon viel besser. nice post!

Gib Senf

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