KREATIVWIRTSCHAFT UNDER ATTACK

reh4

Deleni, Guillaume daeppen, k-Pony, kulturbuero, marinsel, hdm, bruendler: was the fuck geht hier ab???

17 Kommentare


Kommentare

Hmmm...
Dienstag, 13. Oktober 2009, 10:08 Uhr

…. eventuell krasse guerilla werbekampagne!?

ra
Dienstag, 13. Oktober 2009, 10:21 Uhr

gleichzeitig waren auch die scheiben am gebäude eingeschmissen, das da steht, wo früher die elsi war. daraus könnte man schliessen, dass das die autonomen waren, die auch “architekten sind mörder” gemalt haben und deren spuren sowieso im stadtbild gut sichtbar sind. da wird gegen die gentrifizierung gekämpft, aber getroffen werden hier (zu einem grossen teil) kleinstunternehmen von netten menschen, die kaum etwas verdienen. wenn schon dann bitte den novartis campus anzünden, aber das hier ist doch nur scheisse.

c.r.e.a.m.
Dienstag, 13. Oktober 2009, 11:20 Uhr

das ist ziemlich daneben. vielleicht hat eine/r mal den falschen haarschnitt gekriegt oder eine zu grosse hose gekauft, aber dass man das dann gleich so pseudo-ideologisch aufladen muss.

tomh
Dienstag, 13. Oktober 2009, 14:23 Uhr

haha. von anschlägen gegen gentrifizierung der links-alt. szene liest man ja immer wieder (v.a. aus berlin). nur werden dort in kreuzberg, neukölln etc. luxus-lofts und teure autos demoliert. in basel will man offensichtlich ganz schlau sein und die gentrifizierung noch einen schritt früher stoppen – bei den auf günstige mieten angewiesenen und kaum profitablen kreativbetrieben, die es schlussendlich für yuppies interessant machen, ins kleine basel zu ziehen. in berlin fordert man:

Friedrichshain und Prenzlauer Berg sind bereits yuppisiert, Kreuzberg
ist auf dem besten Weg dorthin. Die Latte-Macchiato-schlürfenden
Designerinnen, die gerade auf die Schlesische Straße gezogen sind,
schielen nun nach Nordneukölln, weil sie dort ihre kleinen trendigen
Boutiquen eröffnen wollen. Auf der Weserstraße wurden bereits vereinzelt
brunchende Werbetexter gesichtet, die an ihrem Prosecco nippten.

Liegt die Gentrifizierung schon auf der Lauer und wartet nur darauf die
Arbeitslosen in ihrer sozialen Hängematte zu überraschen? Galt Neukölln
bisher nicht als unzähmbarer Problembezirk, als nicht kolonisierbare
Wildnis im Großstadtdschungel?

JA! Und so soll es auch bleiben! Um dieser Bedrohung entgegen zu wirken,
holen wir zum Präventivschlag aus! Bewaffnet mit Wasserbomben-To-Go und
Bio-Müll schlagen wir sie mit ihren eigenen Waffen. Am 20. Juli werden
wir mit unseren 1-Euro-Milizen an der Ohlauer Brücke die Grenze
überschreiten, um bis zum Schlesischen Tor, dem Hort der unerträglichen
Hippness vorzudringen.

Genossinnen und Genossen, schließt euch uns an! Kommt am
** Sonntag, 20. Juli um 15 Uhr
zur Hobrechtbrücke (zwischen Friedel- und Ohlauer Str.) **
Kommt bewaffnet mit Wasserbomben, fauligem Gemüse und Kampfesmut!

Nachdem die Neuköllner_innen jahrelang bei den Schlachten an der
Oberbaumbrücke auf Kreuzberger Seite gekämpft haben, ist Kreuzberg nun
Feindesland geworden. Wir bedauern unsere einstigen Alliierten nun
bekämpfen zu müssen, aber sie lassen uns keine andere Wahl!

diese art von protest hat durchaus seine berechtigung. NUR: eben sind wasserbomben und faules gemüse keine ziegelsteine. abgesehen davon würde ich sagen ist das untere kleinbasel noch meilenweit von gegenden wie dem prenzlberg entfernt. wo schlürft man da latte macchiatos? EVTL. an der unteren buvette…und ob wegen dem die yuppies zum wohnen ins kleinbasel wollen, möchte ich bezweifeln.

c.r.e.a.m.
Dienstag, 13. Oktober 2009, 14:48 Uhr

dass es aber letztlich immer investoren braucht, die diese aufwertung auch  wollen und bezahlen, lassen diese leute wohl aussen vor oder eben, wie du sagst, sie denken lieber gleich einen schritt weiter. es ist natürlich auch weniger öde, mal auf die kunschtis einzuhauen, als immer nur die grosskapitalisten, bonzen you name it zu dissen. und pauschalisieren gehört ja bei solchen menschen eh zum tagesgeschäft. da ist soger der dani noch differenzierter in seiner meinung.

Spiesser
Dienstag, 13. Oktober 2009, 14:50 Uhr

Anonymous
Dienstag, 13. Oktober 2009, 16:17 Uhr

was hier gemacht wurde ist scheisse! nur glaube ich nicht, dass das ganze politisch oder links-alternativ motiviert war. solches handeln hat nichts mit altenativem gedankengut zu tun, höchstens mit hormongestörtem. auch würde ich eine anitgentrifizierungsszene nicht dafür in vernatwortung ziehen- weil es sie in basel schlichtwegs nicht gibt. hingegen nehme ich an das es sich um einen verfahrenen haufen trottel handelt, die ihren feind irgendwo im kunstbereich gefunden haben. kaum politisch, eher frustriert und hoffnungslos.
ich glaube es bringt weder uns kunst- und kulturschaffenden, noch den ziellosen, etwas, wenn wir anfangen uns ein feindbild zu malen. jemand hat was gegen uns, wär komisch wenns anders wäre. machen wir weiter! die leute hier wollen uns, das sieht man täglich. wir gehören hier hin, mit stets kritischen gedanken.
 
 
 
liebe kulturschaffenden, lasst euch nicht von solchen

kunschti
Dienstag, 13. Oktober 2009, 20:03 Uhr

@anonymous: gehören coop, apotheke, voltawest (oder zentrum oder mitte oder wie auch immer), tramhaltestelle novartis, dreirosenbrücke, voltahalle und stücki, plus alle plakatboxen auch zum kunstbetrieb?

nvo
Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:07 Uhr

fazit: es waren die ziellosen kunst- und kulturschaffenden!
 

real ninja
Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:12 Uhr

church!

church
Dienstag, 13. Oktober 2009, 22:26 Uhr

ich glaube es war die freidenker-vereinigung der schweiz. erst gott, dann die basler kunstis. nach ihrer teuren atheismus-propaganda hatten sie leider kein geld mehr, darum bleikugeln und spraydosen.

graphologe
Freitag, 16. Oktober 2009, 16:05 Uhr

diese handschrift ist von einer frau!

frisuer
Freitag, 16. Oktober 2009, 16:07 Uhr

@graphologe: ..mit läusen in den den haaren.

Anonymous
Sonntag, 18. Oktober 2009, 4:09 Uhr

nichts geht ab – ihr seit soo langweilig -

tzzzz
Sonntag, 18. Oktober 2009, 18:24 Uhr

DAS alternativ, urbane event hat in basel stattgefunden und die magazin berichtet nichts darüber….
(so btw.: seiD<–)

bot
Sonntag, 18. Oktober 2009, 18:43 Uhr

ruhig blut.

DIE MAGAZIN » Blog Archive » VILLAGE SAUVAGE IN RIEHEN
Sonntag, 18. Oktober 2009, 20:19 Uhr

[...] auch spannend: der anlass war quasi ein “clash” zwischen den betroffenen der kunstattacken letzte woche und ihren mutmasslichen (see facebook discussion reh4) angreifern. aber eben: alles verlief ruhig. [...]

Gib Senf

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