WINWINWIN: MARS INVASION, AM SAMSCHTIG, HĂ–SCH

zombies5

3 X je ein gästelistenplatz gibts fĂĽr den dämlichsten/abstrusesten/ kulturell relevantesten/besten kommentar zum weltmeistertitel der U 17.  do your worst… der gewinner wird bis samstag, 17 uhr, bekanntgegeben

full on budget-step-mix :

Sgt. Risk’s Zombiestep-Mix, Halloween 2009 by Sgt. Risk

tracklist after the peace break-out

  1. private – my secret lover (diplo’s “how to make a terrible song sound ok”- remix)

  2. jay-z – doa (chase & status-remix)

  3. lol (“leila k owns this-”edit)

  4. two fingers feat. sway – what you know

  5. niconĂ© & sasha braemer – nur mal kurz (rennaissance man “no wasted german gibberish”-edit)

  6. fever ray – seven (martyn remix)

  7. mandy & booka shade vs astor piazolla – revirado-language mash up

  8. spoon – evah (eva & astor remix)

  9. yeah yeah yeahs – heads will roll (a-trak remix)

  10. daniel haaksman feat mc mitlinho – kod konga (dubble dutch remix)

  11. stanton warriors feat rye rye – bang!

  12. l’usine – two dots

  13. florence & the machine – you got the love (the xx-remix)

  14. tv on the radio – staring at the sun (mad kidz remix)

  15. la roux – quicksand (mad decent remix)

  16. qemists – dem nah like you (sub scape dub)

  17. sub scape – nothing’s wrong

  18. martyn – hear me

  19. bat for lashes – pearls dream (skreams “pour another glass of champers”-mix)

  20. joy orbison – hyph mngo

  21. unknown – lounge

  22. all sorts of people – budget-interlude

  23. late – dreams are

  24. burial – fostercare

13 Kommentare


Kommentare

drs
Montag, 16. November 2009, 14:39 Uhr

GORGUMOV
Montag, 16. November 2009, 23:12 Uhr

hab mich nie wirklich für Schach begeistern können.

tiger
Dienstag, 17. November 2009, 12:18 Uhr

Balz
Dienstag, 17. November 2009, 18:47 Uhr

Wenn sie zehn Jahre alt sind, ist ihre Begabung nicht mehr zu ĂĽbersehen. Ihre MĂĽtter stehen kreischend an der Aussenlinie. Professionelle Talentsucher erteilen Ratschläge. Mit fĂĽnfzehn sind sie auf einer Fussballschule. Sie ĂĽberstehen ein Auswahlverfahren nach dem anderen. Sie sehen andere Jungen mit gesenkten Kopf davonschleichen. Sie spĂĽren, dass sie zum Ruhm bestimmt sind, und so gehen sie frĂĽh zu Bett und träumen vom grĂĽnen Rasen des San Siro oder des Olimpico. Am Telefon spornen Mama und Papa sie an. Auch die wenigen Freunde, die ihnen von frĂĽher noch geblieben sind, spornen sie an. Sie trinken nicht und sie rauchen nicht. Ihre Ernährung ist streng geregelt. Das Training ist hart. Wenn sie siebzehn oder achtzehn sind, spielen sie in der Serie C oder sitzen in der Serie B auf der Ersatzbank. Ernste Männer in schweren Mänteln spekulieren auf ihre Zukunft. Sie werden gekauft und verkauft. Eine Milliarde Lire in diesem Jahr, fĂĽnf Milliarden im nächsten. Sie werden kreuz und quer durch das ganze Land gejagt, von Treviso nach Taranto, von Palermo nach Turin. Inzwischen kennen sie ausserhalb des Fussballgeschäfts keinen Menschen mehr. Sie wissen gar nicht, was sie zu jemanden sagen sollen, der weder Spieler noch Trainer noch Journalist ist. Oder wenigstens ein Fan. Gibt es ĂĽberhaupt Menschen, die keine Fussballfans sind? Sie sind stolz auf das, was sie erreicht haben, und haben zugleich Angst, sich zu blamieren. Sie haben nichts anderes gelernt, sie haben nicht studiert. FĂĽr ein Privatleben hatten sie nie Zeit. Und da sie permanent unter Aufsicht gestanden haben, konnten sie auch keinen Charakter entwickeln. Vor jedem Spiel packt ihnen jemand die Tasche: drei Trikots mit ihrem Namen und ihrer Nummer auf dem RĂĽcken, drei Unterhemden, drei Paar Shorts, drei Paar Socken, drei Paar Schuhe, der Trainingsanzug in den Clubfarben und der weisse Ersatzdress fĂĽr alle Fälle. Jemand anders bucht fĂĽr sie die Reisen, jemand bereitet fĂĽr sie die Mahlzeiten zu, jemand plant fĂĽr sie den Tagesablauf. FĂĽnf Tage der Woche trainieren sie, an einem Tag spielen sie – wenn sie GlĂĽck haben -, und einen Tag haben sie frei und können in der Zeitung nachlesen , wie sie gespielt haben. Vor und nach jeder Trainingseinheit werden sie gewogen. Sie bekommen ihr Idealgewicht mitgeteilt und mĂĽssen es unbedingt halten. Sie dĂĽrfen vor dem Spiel keinen Sex haben. Sie werden mit einer Geldbusse belegt, wenn sie zu spät zum Training kommen. Sie werden mit einer Geldbusse belegt, wenn ihr Handy klingelt, während der Trainer spricht. Sie werden mit einer Geldbusse belegt, wenn sie bei Fahrten mit der Mannschaft nicht die Club-Uniform tragen. Sie brennen darauf, fĂĽr das nächste Spiel aufgestellt zu werden u2013 was bleibt ihnen also ĂĽbrig, als allem zuzustimmen, was der Trainer sagt? Was bleibt ihnen ĂĽbrig, als ihm jeden Wunsch zu erfĂĽllen? Werden sie aufgestellt, sind sie stolz und erleichtert; werden sie ĂĽbergangen, dann leiden sie Höllenqualen. Sie haben panische Angst vor Verletzungen und entwickeln sich deshalb zu hypersensiblen Hypochondern. Es zwickt sie in der Wade, es kribbelt sie im Handgelenk, der Hals ist geschwollen. Was ist es? Der Mannschaftsarzt untersucht sie, der Masseur macht sie wieder fit. International anerkannte Chirurgen fĂĽhren die einfachsten orthopädischen Routineoperationen durch. Sie sehnen sich danach, bewundert zu werden, und haben Angst, dass die Menschen nur ihre Nähe suchen, weil sie so berĂĽhmt sind. Sie sitzen in anonymen Hotelzimmern und ziehen sich Pornos rein. Wenn sie gewinnen, werden sie verehrt. Dann stehen sie mit erhobenen Armen unter der Kurve und baden mit strahlenden Gesichtern im Glanz des Ruhmes. Ihre abgelegten Kleider werden zu Kultobjekten. Wenn sie durch eine Menschenmenge gehen, wollen alles sie anfassen. Aber wenn sie verlieren, werden sie angespuckt. Die Pfiffe sind ohrenbetäubend. Mit gesenktem Kopf eilen sie auf den Tunnel zu. Sie sind einsam und heiraten jung. Eine alte Freundin vielleicht. Oder ein junges Model, das genau so verloren und eitel ist wie sie selbst. Oder die klaustrophobische Atmosphäre ihrer autistischen Welt lässt sie bei ihren Teamkameraden nach sexueller Befriedigung suchen. Es ist eine Männerwelt, und die Männer sind jung und attraktiv. Wenn sie mitten in der Nacht mit Kopfschmerzen aufwachen, mĂĽssen sie den Mannschaftsarzt anrufen, bevor sie irgendetwas einnehmen können. Schliesslich gibt es Dopingkontrollen. Sie können nicht einfach Tropfen nehmen, wenn sie eine verstopfte Nase haben. Sie können nicht einfach Wick VapoRub inhalieren. Sie dĂĽrfen an nichts anderes denken als an das Spiel. Das nächste Spiel ist entscheidend. In der Nacht vor dem Spiel sind sie zu angespannt, um zu schlafen zu können. In der Nacht nach dem Spiel sind sie zu erregt, zu wĂĽtend. Es brennt am ganzen Körper. Die Muskeln sind angeschwollen, die Gelenke sind steif. Sie können nicht schlafen. Voller Erstaunen lesen sie von Spielern in anderen Ländern, die hemmungslos trinken und rauchen und Restaurants und Flugzeuge demolieren. Wie ist das möglich? Was wĂĽrde die Gazzetta dazu sagen? Italien ist ein katholisches Land. Sie lesen, dass englische Spieler sich in der Halbzeitpause ĂĽber die Ergebnisse der Pferderennen informieren. Sie glauben es einfach nicht. Das kann nicht sein. Wie die Soldaten des alten Sparta sind sie nur auf dem Schlachtfeld ganz sie selbst. Nur wenn sie durch den Spielertunnel in das grosse grĂĽne Stadion einlaufen, können sie ihren ganzen aufgestauten Emotionen freien Lauf lassen. Nur hier können sie ihr Genie unter Beweis stellen. Nur vor einer riesigen Zuschauermenge dĂĽrfen sie sich endlich nach Herzenslust danebenbenehmen. Sie reissen ihren Gegenspieler am Trikot. Sie rauschen ihm in die Beine, bevor er sich in Schussposition begeben kann. Die Menge applaudiert. Schmeiss ihn um! Sie tun ständig so, als seien sie selbst gefoult worden, Sie fallen, obwohl sie gar nicht berĂĽhrt worden sind. Sie leugnen die offensichtlichsten Wahrheiten, sie beharren darauf, dass sie den Ball nicht berĂĽhrt hätten; sie behaupten, der Ball sei nicht aus gewesen, obwohl jeder gesehen hat, dass er aus war. Wenn sie in FĂĽhrung liegen, werfen sie den Ball weit weg, um Zeit zu schinden. Oder sie schnappen ihn sich und weigern sich, in herauszurĂĽcken. Wenn sie gefoult werden, winden sie sich vor Schmerzen, auch wenn ihnen gar nichts wehtut. Wenn sie ausgewechselt werden, schleichen sie sich so langsam wie möglich ĂĽber den Rasen, den Pfiffen der gegnerischen Fans zum Trotz. Sie sind zugleich kindisch und reif, weinerlich und tapfer. Wenn sie ein Tor schiessen, verlieren sie komplett die Beherrschung. Dann reissen sie sich das Trikot vom Leib, dann drehen sie vollends durch. Wenn der Gegner ein Tor schiesst, brechen sie in tiefster Verzweiflung auf dem Rasen zusammen. Sie protestieren heftig. Sie treten gegen den Torpfosten. Nach dem Spiel rufen sie ihre MĂĽtter an. Wenn sie vom Fernsehen interviewt werden, sind sie vorsichtig und konformistisch: Wir haben unser Bestes gegeben; GlĂĽckwunsch an den Gegner; wir mĂĽssen bescheiden bleiben. Am nächsten Tag schlagen sie in allen Zeitung ihre Noten nach. Sie informieren sich ĂĽber ihren hypothetischen Wert auf dem imaginären Transfermarkt. Werde ich nächstes Jahr noch hier sein? Werde ich spielen oder werde ich auf der Bank sitzen? Sie sind enorm privilegiert und doch hoffnungslos eingeschränkt. Sie haben kein normales Leben. Vor allem kassieren sie Traumgehälter. [...]

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Aus ‘Eine Saison mit Verona’ von Tim Parks

dj superlaser
Mittwoch, 18. November 2009, 10:01 Uhr

eine u17-nati gibts eigentlich gar nicht – aber respekt an benetton fĂĽr ein gelungenes viral-marketing.

ra
Mittwoch, 18. November 2009, 10:30 Uhr

Apropos Benetton, wie wärs mit einem Spiel unserer U17-Nati gegen unsere U17-Nazis?

?
Mittwoch, 18. November 2009, 11:59 Uhr

Has anyone really been as far as decided to use even want to go look more like??

@ has anyone really been as far as decided to use even want to go look more like??
Mittwoch, 18. November 2009, 18:21 Uhr

wos?

Anonymous
Samstag, 21. November 2009, 16:22 Uhr

sieger, welche mit ebendiesem namen auf der gästeliste stehen:

1.Has anyone really been as far as decided to use even want to go look more like??

hats schon nur aufgrund seiner wahrscheinlich dem spam-schlamm ensprungenen abstrusität verdient. well done, obscure web-entity.

2.drs
3.tiger

sorry balz aber das ist echt fucking tl/r

und wer angst hat sein listenplatz wĂĽrde von einem findigen und unbeteiligten leser weggeschnappt muss halt frĂĽh kommen. lol.

JMCoolG
Sonntag, 22. November 2009, 14:22 Uhr

Schön wars :-))

tiger
Sonntag, 22. November 2009, 22:22 Uhr

@jmcool: word. war wirklich fresh gestern.

dj superlaser
Montag, 23. November 2009, 8:51 Uhr

es war ein sehr schönes tanzveranstaltung

DIE MAGAZIN » Blog Archive » 09: THIS IS (WAS) IT
Montag, 28. Dezember 2009, 16:24 Uhr

[...] hier [...]

Gib Senf

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