Best of 2010, sort of

2010 musikalisch. Wie immer nicht ganz einfach. Zum GlĂĽck gibt es iTunes: Intelligente Wiedergabeliste erstellen, “HinzugefĂĽgt nach dem 1.1.2010, maximal 100 Objekte, sortiert nach meistgespielt-sehr oft”. Dann diese Liste noch ein wenig gewichten nach: Was ist nicht bereits in jeder Bestenliste? (Ich kann Kanye nicht mehr hören), was habe ich nicht einfach zufällig oft gehört, sondern ist persönlich relevant? (zum Beispiel habe ich genau bei diesem Song mal ein Auto ein ein Haus gefahren = sehr relevanter Song), wie will ich wahrgenommen werden? (= alle Psy-Trance, Volksmusik und White Metal Tracks rauslöschen). Inwiefern das Ergebnis dann die “besten” Tracks des Jahres 2010 repräsentiert ist höchst fraglich. Dennoch:

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OMG, wtf, facepalm, lol (?)

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via Nation Of Swine, wo Baz-Slampoet Gabriel V. auch noch drauf hinweist, dass der Text von “Fascht e Familie”-FederfĂĽhrer Charles Lewinsky stammt. Schön auch der Schnauz auf dem Stuhl und die Ansage, dass man vor lauter Disco nicht mehr tanzen kann. Take that, Magician!

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Unmasked

Die Tatsache, dass unmittelbar vor dem Beginn des erwartet grandiosen “Exit Through The Giftshop” obenstehende Anzeige der graphisch motivierten BĂĽrgerwehr Staatswehr ĂĽber die Kinoleinwand flimmerte, lässt nur einen Schluss zu: Guy Morin ist Banksy!

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THE MOST DEFINITELY, ABSOLUTELY, TOTALLY FINAL, VERY, VERY, VERY LAST CHANCE TO DANCE @ SATISFACTORY


02:10

nettes, minimales intro vom jungen mit der trompete. aber: wo ist sein blasinstrument?

02:44

die crowd ist gut drauf. die jungs auf der bĂĽhne und ihre schwarzen nasen sind es auch. aber irgendwie will der funke trotzdem nicht so recht ĂĽberspringen. drinks.

02:53

irgendwie gut, dass sich musikalische stupidität nicht immer auszahlt. so sympathisch sie auch daher kommen mag.

03:15

da hilft auch ein virtuos gespieltes didgeridoo nicht mehr wahnsinig viel.

03:23

didgerididdle.

03:29

fuck, wär ich doch lieber zum magician gegangen.

03:38

gutnacht, freunde.

03:47

aber hey, no offense.

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TASTY!

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KIM JONG-IL IS LOOKING AT THINGS

kim jong-il is looking at your desktop. maybe. maybe not. jedenfalls ein sehr sehenswertes blog: “kim jong-il looking at things

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Die Magazin-Schau #1

Die Nächte sind kalt, die Tage kurz. Bleibt mehr Zeit zum Lesen, Schauen, Hören. Hier ein paar Fundstücke aus letzter Zeit.

Medienwirkungen im Alltag: Dieses “End of the wicked” Video wäre aufgrund extrem schlechter Schauspielerei und billigen Special-Effekten ein Post fĂĽr sich wert.  Im richtigen Kontext betrachtet ist diese Inszenierung leider weniger amĂĽsant. “End of the wicked” hat in Nigeria dazu gefĂĽhrt, dass unzählige Familien glauben, ihre Kinder wären Hexen. Folge: Misshandlung und Folter. Eine erschreckende Dokumentation zeigt, was dort vor sich geht.

Bleiben wir in Afrika. Es wird noch schlimmer. Falls jemand noch nicht weiss, woher Belgiens Reichtum stammt, was sich in den letzten 100 Jahren in Belgisch Kongo abgespielt hat oder warum die Stadt Antwerpen eigentlich “Handwerfen” heisst. Bitte diese Dokumentation schauen und sich anschliessend massivst darĂĽber aufregen, wie Leopold II auf der offiziellen belgischen Monarchie-Webseite schöngeredet wird.

Umberto Ecos Sicht auf Wikileaks und die Zukunft der Geheimnisse. Ähnlicher Essay aus dem FAZ-Feuilleton: Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei.

Der Hipster durch Pierre Bourdieus Augen betrachtet. AmĂĽsanter Essay in der NYT.

Extrem bedenkliche, aber fesselnde Story in GQ über Selbstmord-Foren im Internet. Genauer: Über eine Person, die diese Foren nutzt, um noch zögernde Selbstmörder davon zu überzeugen, sich umzubringen.

Wort der Woche: LOIC.

Mittelmässig sehenswerte Dokumentation über die Swedish House Mafia. Eher 45min Videoclip als Dokumentation: Viel Rumgeprolle. Viel Schachsinn-Gelalle. Schöne Bilder.

Extrem interessante Depesche aus dem letzten Wikileaks-Release.

Ein nettes MusikstĂĽck aus dem warmen Florida.

Und ein neues, zum Wetter passendes Ambient Album zum runterladen.

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THE MAGICIAN

vor ein paar monaten ist stephen fasano aus dem aeroplane entstiegen und fliegt seither solo style als the magician quer durch alle möglichen geflide, um am kommenden samstag in basels lustigem partykeller eine zaubershow hinzulegen. die magazin hat stephen für ein kurzes interview getroffen.

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HIRN-KATARRH

Man fragt sich schon, ob diese Empfehlung auf den Rasen ausgedehnt werden wird. Und wundert sich nebenbei, wie Sepp und Silvio den Dreck an ihren Stecken dank  Egomanie und mittelalterlichen Machtstrukturen, so mir nichts dir nichts in massenbetörende Rosenblüten verwandeln können, während Julian durch den (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht zweifelsfrei bewiesenen) Dreck an seinem Stecken innert einer Woche zum global Arsch wird. Selbst wenn der Drecknachweis eigenständig nach Palästina abhaut.

Wo ist Fox Mulder, wenn man ihn braucht?

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DISCOMIKKS DES TAGES

PHARAO BLACK MAGIC X-MAS MIX FOR JUNODOWNLOAD by pharaoblackmagic

tres joli, messieurs les pharaos!

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