
«Roboter werden unsere Freunde sein. Neue Technologien werden das Energieproblem lösen. Wir werden Fleisch im Labor herstellen. Wir werden Computer in unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Texterkennung (OCR) leistet, blieb mir vor allem wegen seiner «3-Brücken-Strategie» ein Begriff, mit der er sich ewiges Leben verschaffen will. Kurz: Er schluckt 150 Pillen pro Tag, in 20 Jahren will er seine biologischen Prozesse neu programmieren und schliesslich sein irgendwann in hoffentlich ferner Zukunft sein Hirn uploaden und sich so unsterblich machen. Wer aufstehen mag und heute nicht zu viele Pillen schluckt: Kurzweil spricht morgen um 09:00 an der öffentlichen Veranstaltung “Wissenschafter und Science-Fiction Autoren im Dialog” in der Aula der Uni Basel.

keine ahnung was es ist.
wohl kaum spontaner, grenzüberschreitender regionalpatriotismus, so in dem sinne, hier fcb, in spanien fcb und jetzt nochmal fcb. das ist dann doch n’bissel zu doof.
eine besondere liebe zum fc bayern ists schon gar nicht. solchen sympathiebolzen kann ich meinen segen einfach nicht geben, da würde ich noch eher mit christoph mörgeli frühstücken. das ist irgendwie unverfänglicher. und ich würde mich sowieso einladen lassen, also wärs zu seinen ungunsten. ich würde selbstredend erst am morgen kommen. nur damits gesagt ist.
möglicherweise liegts an der typischen taktik mit einem stürmer und einem abwehr-bollwerk (solche die gerne pinkfarbene sportzeitschriften lesen, kennen das als catennaccio) welche zu inter gehört, wie nackte haut zu 20min online.
oder einfach weil ich samuel eto’o noch dämlicher finde als bastian schweinsteiger. und arjen robben hingegen besser mag als wesley sneijder. diese einstellung ist in fankreisen natürlich extrem verpönt. wer nicht in den farben SEINES vereins schläft, isst, scheisst, fickt, der hat kein recht sich überhaupt dazu zu äussern. was bringt es zu jubeln, wenn man am schluss nicht mit voller inbrunst sagen kann “WIR haben gewonnen!”? i care to disagree, aber da stösst man auf taubheit in schwarzem kapuzenpulli mit baslerstab drauf.
wie auch immer, ich wünsche mir, durchaus unerwartet, dass bayern heute abend die championsleague gewinnt.
EDIT: bayern fail. milito win. im wahrsten sinne des wortes.

die momentane allgemeine schräglage kann einen schon etwas aus der fassung bringen.
give peace a chance »

heute abend. satisfactory. very totally special guest: our own tomh.

ich hätte da ein paar fragen.
gibt es ein gen für poesie, dass einem so schadlos fehlen kann, dass man sich als kunstliebhaber empfindet, auch wenn man das da oben nicht versteht?
löst sich authentizität mit der bodenhaftung auf?
darf man unfreiwillig komische experimente aufstrebender künstler mit dem beissenden zynismus der altersbedingten weisheit besudeln?
oder anders gefragt:
wie lange darf man sich voller jugendlichem tatandrang in unbekannte gewässer hinauswagen, ohne bei misserfolg gnadenlos gedisst zu werden? #alex frei
und vorallem: hugh grant, wtf?