WINWINWIN: LUKE ABBOTT & BODYROCKERS
Das fein sortierte “dance music that doesnt fit in a category”-Label “Border Community” sollte man kennen. James Holden, Petter, Nathan Fake, Extrawelt sind nur einige der Favoriten aus der heterogenen Künstlertruppe. Zu den meist leicht trancig und progressiv angehauchten Border Community-Songs haben wohl schon einige von Euch mit Anker-Bier unter Basels Sternenhimmel durchgetanzt, bis die Border- aka Grenzpolizei (haha) wieder einmal mehr einen schönen Moment zerstört hat. Noch nicht so bekannt wie Holden und Co. ist das junge Community-Mitglied Luke Abbott. Mit seinen, sagen wir mal, Gameboy-Dancebeats, die in vernebelte, englische Weiten passen (schwierig, seinen Sound zu beschreiben) wird er am Samstag im Hinterhof den Frühling einläuten, oder vielleicht eher ein-”bleepen”. Don’t miss the Avantgarde! Und natürlich haben wir 2 mal 1 Ticket zum vergeben.
Nich vergessen ausserdem am Freitag: Im Rahmen der nt-Partywiederauferstehungen spielen die Bodyrockers Rohrbach, Nagy und Frankenberg zum zweitletzten Mal in der nt/Lounge. Und wir haben auch Tickets.
Also: Schreibt eine E-Mail an diemagazin@gmail.com mit der gewünschen Party und mit etwas Glück sei euch ein Portemonnaie-schonendes Wochenende gewiss. Good luck.
haha
Samstag, 26. März 2011, 2:21 Uhr
netter text, aber melody120 als referenz ist wohl eher hausaufgaben nicht gemacht, da schon 3 jahre alt.. ausserdem fehlt das wort krautrock… bleepen tuts auf jedenfall, waer ich gerne da! :-/
haha too
Samstag, 26. März 2011, 4:11 Uhr
Anonymous
Montag, 28. März 2011, 22:23 Uhr
nichts gegen abbott’s musik aberdies avantgarde zu nennen grenzt an blanken hohn an all die unermüdlichen musiker welche nicht auf einem überhyptem mainstream rave label releasen.
Anonymous
Dienstag, 29. März 2011, 20:30 Uhr
mainstream rave label? du hast ja keine ahnung… hör dir erstmal james holden sets an..
Anonymous
Montag, 4. April 2011, 7:25 Uhr
vielleicht wurde mainstream durch 10jähriges diggen etwas differenzierter konnotiert entschuldige bitte meinen kraftausdruck. ahnung hat sowiso niemand! holden sets können sicher spannend sein..-
aber das ich mit avantgarde john cage, christian marclay und aus neuerer zeit evtl strotter inst und nicht umbedingt border community verbinde, dass musst du mir schon lassen.
ich würd übrigens auch villawölfe, nôze &soweiter als mainstream bezeichen.
seppetoni
Montag, 4. April 2011, 9:23 Uhr
Avangarde ist doch auch ein Schimpfwort, das klingt so nach verstaubten Schreibtischtätern. Es gibt viele so genannte Anvantgarde Leute die einfach nur langweiligen Konzeptsound machen und das zum Teil auf eine Weise, die einfach irgendwelcher Technologie oder Strömung huldigt, die schon längst passé ist.
xxx
Montag, 4. April 2011, 13:19 Uhr
seppetoni
Montag, 4. April 2011, 14:05 Uhr
http://finn-johannsen.de/2011/03/22/deep-house-3-0-die-sache-mit-dem-preset-traditionalismus/
Â
Ohne Deep House und Disco bashing ist diese Diskussion auch nicht komplett.
nvo
Montag, 4. April 2011, 18:32 Uhr
finn isch die beschti!
Anonymous
Donnerstag, 7. April 2011, 17:40 Uhr
ok das mit der ahnung flutschte mir so raus… ehrlichgesagt habe ich keine ahnung von avantgarde, bin aber grosser fan von border community und denke dieser begriff passt sehr wohl (spaetestens seit drowning in a sea of love) kenne kein anderes dance label das so auf grenzen pfeifft und denen hit-erfolge so peinlich sind..
Anonymous
Freitag, 8. April 2011, 7:20 Uhr
ich mag den jake fairley/fairmont rmx von long sunny. es gab vor ein paar jahren auch mal ein interview auf einer slices mit ihm – sehr verträumter typ. wie scheinbar diese ganze bande (zumindest ihrer äusseren inszenierung und der musik nach zu urteilen). idiots are winning hat mich auch sehr reingezogen (gut, nicht alle stücke auf die selbe intensive art und weise).
wie peinlich können erfolge dann sein? ich meine immerhin führen nur hits dazu, dass djs/prodzentinnen von ihrer arbeit leben können. ich hatte beim fairley interview auch irgendwie das gefühl, das die melancholische-verspulte träumerei bis zu einem oder besser ab einem bestimmten punkt eine strategie darzustellen scheint. wäre ja auch nicht zu verübeln, man soll ja sein potential nutzen. ;)
zu den labels fällt mir da als erstes vielleicht running back ein. konsequent dance und konsequent eigenwillig. und konsequent am vorspuren. karat records seit 10 jahren aus paris, haben den weg für circuscompany/noze/dop und somit den weg für das ganze klemzerjazzyzirkusswingbopp geebnet. modern love – manchester, haben auch schon vergleichweise früh an der verbindung detroit/dubsteb gearbeiten (jahre vor dem berghain..). zum deephaus hat ja finn sich schon passend geäussert. zum thema krauteinfluss tanzbar zu machen kann man sicher auch noch codek records europe erwähnen (hats im plattfon, sehr empfehlenswert finde ich), is übrigens zur hälfte ein basler label.
ich pfeiffff auch auf grenzen :)







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