
ich hätte da ein paar fragen.
gibt es ein gen für poesie, dass einem so schadlos fehlen kann, dass man sich als kunstliebhaber empfindet, auch wenn man das da oben nicht versteht?
löst sich authentizität mit der bodenhaftung auf?
darf man unfreiwillig komische experimente aufstrebender künstler mit dem beissenden zynismus der altersbedingten weisheit besudeln?
oder anders gefragt:
wie lange darf man sich voller jugendlichem tatandrang in unbekannte gewässer hinauswagen, ohne bei misserfolg gnadenlos gedisst zu werden? #alex frei
und vorallem: hugh grant, wtf?

morgen ist ja wieder politisch-motiviertes räuber & boli angesagt. heuer hat auch basel sein offizielles areal dafür, das beschauliche gebiet zwischen reinach und dem hügelchen in diesem park da bei den dinos, deren anblick mir im übrigen jedesmal die, zumindest zeitliche, irrelevanz der eigenen existenz vor augen führt.
basel, münchenstein und reinach buttern kräftig in ihre kriegskasse um dem bewusstseinserweiternden treiben der letzten jahre einhalt zu gebieten. man spricht von 600 blauen stormtroopers, deren einsatz ein vielfaches davon kosten soll, wie jener an einem “risikospiel”. dagegen rebelliert der traditionell liberale und schon vom rauchverbot vergewaltigte basler geist, und so wird die bieridee, die gemäss einigen urgesteinen einst als spassiges pendant zum parallelen zürcher pflasterstein-happening begann, plötzlich zum ideologischen sammelbecken für die perspektivreiche jugend von 12 bis 45.
ich weiss nicht recht ob ich das amüsant oder seltsam oder doof finden soll.
deswegen hier ein tolles lied, das gar nix damit zu tun hat:


Marc Krebs ist aktiv im Szeneleben präsent und kennt die oft sehr subjektiven Denkvorgänge, die bei der Bewertung solcher Anlässe entstehen. Er hat die BScene seit Jahren immer sehr kritisch-konstruktiv bewertet und damit tatkräftig unterstützt. Und so wird er diese Zeilen auch nicht als Angriff werten, sondern eher als Äusserung einer divergierenden Meinung.
Sein Kommentar zur Bscene tut was er muss: er greift sich den Slogan “Singen/Feiern/Lieben”, beschreibt die Hintergründe, welche zu dessen Entstehung beitrugen, setzt ihn hinterfragend in einen historischen Kontext und listet dann die Mängel und schliesslich die entdeckten Konzert-Perlen auf. Soweit alles journalistisch konform. Natürlich wird an so einem Anlass vieles subjektiv wahrgenommen und muss deswegen noch lange nicht falsch sein. Allerdings lässt der Artikel in seiner Aufmachung auch “Wünsche offen”, die nicht als reine Ansichtssache hingenommen werden können. give peace a chance »

ein mysteriöses projekt namens iamamiwhoami hält die musikwelt in atem.
ätherisch-verstörende songs, eindrucksvolle videos und kryptische hinweise auf herkunft und quelle, machen seit dezember die halbe blogosphäre wahnsinnig (hie
give peace a chance »

morgen freitag am 5. märz in der kaserne: das pferd tauft den “fuxxx” und rettet die welt. support kommt vom berner duo copy & paste, sowie den mysteriösen dj’s fogman & stroboman.
die schönsten zwei pferdeanekdoten (sodomie gilt nicht) gewinnen je zwei tickets.
das beste selbstportrait mit wendy-ausgabe oder einem “mein kleines pony”-viech bekommt eine CD. wer anonym bleiben will darf bildmaterial auch gerne an diemagazin_at_gmail.com senden, wir verwenden es ausschliesslich zur eigenen belustigung.
die gewinner werden bis morgen 17 uhr per mail benachrichtigt.
hals- und beinbruch!

the maccabees – no kind words

haben heute ein mail von louisville records aus berlin erhalten, der administrativen heimat von navel. kennt vielleicht jemand. sone laute band aus der region mit so gitarren und so.
give peace a chance »

ich hatte hunger und keine zeit und wenig cash, was das über-bord-werfen sämtlicher “ich-hab food inc (ganz tolle doku, das)-gesehen-und-ernähr-mich-vorwiegend-von-nachhaltig-produziertem-bio-zeug-aus-der-region”-vorsätze zur folge hatte.
give peace a chance »

“kunst ist schön, macht aber viel arbeit”
- karl valentin