KIM JONG-IL IS LOOKING AT THINGS
kim jong-il is looking at your desktop. maybe. maybe not. jedenfalls ein sehr sehenswertes blog: “kim jong-il looking at things“
FÜR DU − VON WIR
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Die Nächte sind kalt, die Tage kurz. Bleibt mehr Zeit zum Lesen, Schauen, Hören. Hier ein paar Fundstücke aus letzter Zeit.
Medienwirkungen im Alltag: Dieses “End of the wicked” Video wäre aufgrund extrem schlechter Schauspielerei und billigen Special-Effekten ein Post fĂĽr sich wert. Im richtigen Kontext betrachtet ist diese Inszenierung leider weniger amĂĽsant. “End of the wicked” hat in Nigeria dazu gefĂĽhrt, dass unzählige Familien glauben, ihre Kinder wären Hexen. Folge: Misshandlung und Folter. Eine erschreckende Dokumentation zeigt, was dort vor sich geht.
Bleiben wir in Afrika. Es wird noch schlimmer. Falls jemand noch nicht weiss, woher Belgiens Reichtum stammt, was sich in den letzten 100 Jahren in Belgisch Kongo abgespielt hat oder warum die Stadt Antwerpen eigentlich “Handwerfen” heisst. Bitte diese Dokumentation schauen und sich anschliessend massivst darĂĽber aufregen, wie Leopold II auf der offiziellen belgischen Monarchie-Webseite schöngeredet wird.
Umberto Ecos Sicht auf Wikileaks und die Zukunft der Geheimnisse. Ähnlicher Essay aus dem FAZ-Feuilleton: Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei.
Der Hipster durch Pierre Bourdieus Augen betrachtet. AmĂĽsanter Essay in der NYT.
Extrem bedenkliche, aber fesselnde Story in GQ über Selbstmord-Foren im Internet. Genauer: Über eine Person, die diese Foren nutzt, um noch zögernde Selbstmörder davon zu überzeugen, sich umzubringen.
Wort der Woche: LOIC.
Mittelmässig sehenswerte Dokumentation über die Swedish House Mafia. Eher 45min Videoclip als Dokumentation: Viel Rumgeprolle. Viel Schachsinn-Gelalle. Schöne Bilder.
Extrem interessante Depesche aus dem letzten Wikileaks-Release.
Ein nettes MusikstĂĽck aus dem warmen Florida.
Und ein neues, zum Wetter passendes Ambient Album zum runterladen.

basel erstaunt anders: nette menschen. viele menschen. und noch mehr menschen. dubstep. in den kellertreppen. von keller zu kellertreppen. sitzpinkelnde frauen. stehpinkelnde männer. reggae. trance. pump up the jam. endorphinausschüttung. duisburg-angst. schweiss. heiss. nu rave. disco. hey alte! spitze, zerbrochene ziegelsteine. citro. lack-geschmack. sauvage.
grössten dank an alle die das ermöglicht haben.
Ich glaube, diese Party sollte niemand verpassen. Vor allem wenn “Brendhard” spielen. Nein, die Party des Jahres steigt ĂĽbrigens wirklich am 20. November in Basel. Aber nicht im Volkshaus. Jäjä, Jäjä. TschhĂĽss!
Noch kein “Abgesang Pt. 3“, aber wie man in unserer Stadt bereits mitbekommen haben sollte: Ein weiteres Basler Nachtlokal liegt im Sterben. Ein Komitee möchte den Raum bis zur Heuwaage voll dem Zolli zur VerfĂĽgung stellen. Das wĂĽrde heissen: Ende fĂĽr Kuppel, Annex, Acqua. Sicher nicht meine favorisierten Orte des Basler Nachlebens, aber wie schon mal gesagt: Wenns so weiter geht… Gute Nacht Basel.
Darum unten zum Anhören: Hans-Rudolf Bachmann vom besagten Komitee «Zolli-Eingang auf die Heuwaage» im Streitgespräch mit Kuppel-Betreiber Simon Lutz. Gefunden beim Regionaljournal Basel. Die Streitendenden kommen erst gegen Schluss richtig in Fahrt und Lutz “drohte”, Basel zu verlassen, wenn er die Kuppel nicht erhalten könne. Auf der anderen Seite macht Bachmann (“Ich finde toll was Lutz aus dieser Bruchbude gemacht hat”) etwas plumpe Ă„usserungen wie “Es gibt Leute die älter sind und denken können und es gibt junge Leute die nicht denken können”. Aber hört selbst.
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Zum Glück hab ich von dieser Reality-Show noch nicht früher etwas mitbekommen. Lustig, wie sich die Hauptdarsteller irgendwie teils gestellt, teils unabsichtlich real-peinlich an den Pranger stellen. Und da das Internet (noch) kein Verfallsdatum hat, werden die Protagonisten ihre intelligenten Äusserungen bis an ihr Lebensende anschauen können. Nice. Immerhin scheint das Ganze ein Quotenrenner zu sein. Und: Wir lernen noch was dazu. Die Prattler [sic] gehen ins Fame und die Aargauer Bauern in die Sportbar nach Liestal. Next up: diemagazin Bericht aus der Sportbar.
UPDATE: In der Baz gibts ein Interview ĂĽber Sinn und Unsinn dieser Sendung mit dem 3+ Chef.
Der Somm-erliche Einfluss macht sich in unserem Regionalblatt immer mehr bemerkbar. Nach der Hetze gegen die Schwarzafrikaner nun das hier gestern in der BaZ: Gratulation an Blocher – auf der Frontseite des Kulturteils. Was soll das bitte? Oder hat Frau Richard den [irony on] Tag vergessen? Das kann ja mal heiter werden.
Byebye Satisfactory. Oder: Wie ein Hype klanglos verschwindet. Mit “Das leise Ende einer Zwischennutzung” gibt die Baz wieder Stoff fĂĽr Diskussionen.