DIE MAGAZIN » KULTUR http://www.diemagazin.ch für du − von wir Thu, 24 Mar 2011 10:16:31 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v= SCHWAMM DRÜBER FAIL http://www.diemagazin.ch/2011/01/11/schwamm-druber-fail/ http://www.diemagazin.ch/2011/01/11/schwamm-druber-fail/#comments Tue, 11 Jan 2011 00:34:11 +0000 noq ludwigsdorf http://www.diemagazin.ch/?p=5153

Es gibt in einem lebhaften Basler Quartier eine wundersame Ecke. Charmant in Grautönen gehalten, die architektonischen Gegebenheiten optimal in städteplanerischer Eleganz ausnutzend, lädt die Ecke ein, zum gemütlichen Verweilen oder auch zur heiteren Natursekt-Emission zwischendurch. Ein Ort des In-Sich-Gehens oder Aus-Sich-Rausgehens, wie sie in unserer hektischen Zeit so selten geworden sind. Es sind sie, die kleinen,  bautechnisch ungewollten, aber doch so glitzernden Juwelen inmitten des Häusermeers, die einer Stadt ihren Charakter geben, sie sind sozusagen die Bausteine ihrer Seele. Gleichwohl sind gerade auch sie Opfer, wie ich jüngst am Beispiel meiner geschätzten Ecke erfahren musste. Sie sind Opfer sinnlosen Vandalentums, rücksichtsloser Verschandelung durch Elemente unserer Gesellschaft, gegen deren krankhaften Trieb zur kreativen Selbstverwirklichung kein Kraut gewachsen ist. Wie dankbar muss man sein, um die guten Geister, die sich auflehnen, die nicht aufgeben und mit Herzblut, Mut und Aufopferung ankämpfen gegen den Wildwuchs in unserem Stadtbild. Mögen sie auch in Zukunft mit Kompetenz, Fachwissen und guter Seife ausgerüstet, dafür Sorgen, dass wir nicht abgelenkt werden, von den wirklich wichtigen Dingen des Alltags. Meine Ecke ist dankbar und erfreut mich wieder tagtäglich mit ihrer Anmut, Grazie und Reinheit.

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Unmasked http://www.diemagazin.ch/2010/12/20/unmasked/ http://www.diemagazin.ch/2010/12/20/unmasked/#comments Mon, 20 Dec 2010 13:42:50 +0000 noq ludwigsdorf http://www.diemagazin.ch/?p=5126

Die Tatsache, dass unmittelbar vor dem Beginn des erwartet grandiosen “Exit Through The Giftshop” obenstehende Anzeige der graphisch motivierten Bürgerwehr Staatswehr über die Kinoleinwand flimmerte, lässt nur einen Schluss zu: Guy Morin ist Banksy!

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KIM JONG-IL IS LOOKING AT THINGS http://www.diemagazin.ch/2010/12/16/kim-jong-il-is-looking-at-things/ http://www.diemagazin.ch/2010/12/16/kim-jong-il-is-looking-at-things/#comments Thu, 16 Dec 2010 13:08:54 +0000 total greatness http://www.diemagazin.ch/?p=5094

kim jong-il is looking at your desktop. maybe. maybe not. jedenfalls ein sehr sehenswertes blog: “kim jong-il looking at things

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FLAT RAT http://www.diemagazin.ch/2010/11/21/flat-rat/ http://www.diemagazin.ch/2010/11/21/flat-rat/#comments Sun, 21 Nov 2010 10:22:34 +0000 total greatness http://www.diemagazin.ch/?p=4932
basel erstaunt anders: nette menschen. viele menschen. und noch mehr menschen. dubstep. in den kellertreppen. von keller zu kellertreppen. sitzpinkelnde frauen. stehpinkelnde männer. reggae. trance. pump up the jam. endorphinausschüttung. duisburg-angst. schweiss. heiss. nu rave. disco. hey alte! spitze, zerbrochene ziegelsteine. citro. lack-geschmack. sauvage.

grössten dank an alle die das ermöglicht haben.

und noch die videobotschaft zum event:

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DIE PARTY DES JAHRES http://www.diemagazin.ch/2010/11/16/die-party-des-jahres/ http://www.diemagazin.ch/2010/11/16/die-party-des-jahres/#comments Tue, 16 Nov 2010 20:34:03 +0000 total greatness http://www.diemagazin.ch/?p=4913 Click here to view the embedded video.

Ich glaube, diese Party sollte niemand verpassen. Vor allem wenn “Brendhard” spielen. Nein, die Party des Jahres steigt übrigens wirklich am 20. November in Basel. Aber nicht im Volkshaus. Jäjä, Jäjä. Tschhüss!

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Provinzforschung rated: AA+ rau http://www.diemagazin.ch/2010/10/31/provinzforschung-rated-aa-rau/ http://www.diemagazin.ch/2010/10/31/provinzforschung-rated-aa-rau/#comments Sun, 31 Oct 2010 08:33:17 +0000 bot http://www.diemagazin.ch/?p=4846

Ein Bericht von Auslandskorrespondent Thomas S.


Am Freitagabend startet ein Zweierteam zur Exkursion nach Aarau. Wir hatten schon einiges gehört über Kultur und Brauchtum der vergessenen Mitte zwischen Zürich und Basel, über den mit Kernkraft betrieben Nationalismus der Region und die schönen neuen Familiensiedlungen gefüllt mit rechtschaffenen Steuerflüchtigen, die für ein bisschen Ruhe auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Doch wir finden Anderes.

- Sind wir da wo Dj Antoine herkommt? (Sissach)
- Nein, Aarau Alter.
Der neue Bahnhof wird eingeweiht: eine langweilige Band von soliden Musikern spielt, vor einer zerstreuten, Wurst verzehrenden Masse, auf dem Vorplatz ein Cover der Girlband “En Vogue”:

….You have the right to lose control…..

Ein Wink mit dem Zaunpfahl und irgendwie unpassend zum grell erleuchteten Bahnhof mit dem grössten Bahnhofsuhrzifferblatt der Schweiz.

Wir fahren mit dem Bus nach Rombach (Agglo Aarau) zum Ausstellungsraum A7. Sauber gemachte Ausstellung mit guter Kunst und Performance in den Räumlichkeiten einer Schreinerei. Erst Häppchen, dann wird eine Tafel aufgebaut zum gemeinsamen Mahl der Kunstinteressierten.
“nämäd Ässä, es hät no Bier gell! ”
Am Tisch bei gutem Essen war es uns doch etwas fad und wir geben uns als schwules Pärchen von San Francisco aus. Doch wir scheitern, S. verschwindet aus Peinlichkeit aufs Klo und kommt nicht wieder, die Leute hier sind einfach zu nett, zu unverstellt und ehrlich, man müsste schon richtig scheisse drauf sein um hier   eine Verarsche zu starten.
Alleine am Tisch, höre ich die Geschichte vom Weggehen und Wiederkommen:
“Ja in Frankreich und im Magreb haben wir gelebt aber dann Kinder, ja, der Mann, die Arbeit, war hald gäbig in Aarau und auch schön, oder?”
Wehmütige Blicke.
Ich hole mehr Bier und schleiche mich weg.

Auf dem Weg zur einzigen ordentlichen Bar, der Garasche, werden mein Forschungspartner S. und ich immer wieder aufgehalten, fasziniert von bizarren architektonischen Überarbeitungen, eigenartigen Strassenmarkierungen,  oder von wilden typographischen Experimenten auf Schaufensterscheiben.
S. füllt den Speicher seines IPhones mit verwackelten Nachtaufnahmen der Fundorte.
In der Garage gehts dann zur Sache: ich will den sagenumwobenen Enzianschnaps kosten.
M.,  eine der Ortskundigen die neben mir steht sagt:
“Gut, dann eben Enzian.”
Es spielen Teppich Mode aus Bern verschiedene Covers auf der Quetschkommode.
Der Barkeeper wiederholt ungläubig:
“Enzian?”
Und macht uns zwei übervolle Gläschen: “So da habt ihr’s.”
Der erste Schluck ist hart aber auch eigen, es lässt sich mit Nichts vergleichen was ich bisher getrunken habe. Am ehesten trifft es die Beschreibung von S.: “Schmeckt wie eine Handvoll Kies mit Brennsprit.”
Aber ich mag es irgendwie. M. schüttet mir heimlich ihren Enzian in mein halbvolles Gläschen. Wir gehen raus um zu rauchen, reden über Einstein der in Aarau zu Schule gegangen ist.  Darüber, dass es ganze Stadtführer für die bemalten Vordächer der Altstadt gibt, und dass man hier bei Tag einen schönen Ausblick in die Landschaft, also auf Gösgen und das Kernkraftwerk hat.  Die Wolken-mach-Maschine.
“sdrsch!”
Ich kassiere die erste Ohrfeige des Abends.
Das spontane Ohrfeigen ist eine Angewohnheit der uns bekannten Aargauer.
Man ist überzeugt, dass man durch ohrfeigen sein Gegenüber besser kennen lernt.

Der Ohrfeigen-Test:
Der Schlag  von mittlere Stärke muss unbegründet sein und überraschend ausgeführt werden.
Gewertet wird der Schlag nach:
1. Sound, ein sauberes kurzes Klatschen ist am besten.
2. Nachbrennzeit, je länger je besser.
3. Die Reaktion des Getroffenen, die wiederum die Daten zur Ohrfeigen-Psychodiagnostik liefert.
a) wie lange lässt eine definitive Reaktion auf sich warten:
0.3s – 0.8s gut und spontan
ab 1.2s schwierig
über 2.5s gestört
b) wie ist die Reaktion:
Introvertiert: Verblüffung, Verstörung, Fragen stellen
Extrovertiert: zurückschlagen, lachen, im schlechtesten Fall schreien
Souverän: cool bleiben und warten bis die Zeit gekommen ist auszuteilen

Schwerwiegende Probleme offenbaren sich wenn die Reaktion verspätet einsetzt und dann übersteigert hervortritt wie z.B:
jemand bleibt mehrere Sekunden sitzen und wirft  erst dann sein Bier theatralisch an die Wand.

Die Ohrfeigen gehen um. Es gibt viele Fehlschläge auf Ohren, Hals und Nasen.
Wir gehen wieder rein und bekommen einen Obstler aufs Haus weil wir den Enzian so tapfer getrunken haben.
Die Andern spielen im Nebenraum mit Spielzeugautos  und ohrfeigen sich weiter.
Leider schliesst die Garasche, die wie der Ausstellungsraum A7 ein – must visit – für den geneigten Aarau Besucher ist.
Wir ziehen “En Vogue” singend weiter ins Opium wo sich die Betrunkenen zum letzten Bier einfinden.

…You have the right to lose control. don’t let go….

Nach einigen Bieren im Opium und meinem Versprechen, dass ich die Welt vor den Autos retten werde, das ich einem Abgasprüfer gegeben habe,
wanken wir auf den ersten Zug zurück nach Basel. S. ist frustriert und stinkig weil er das eindeutige Angebot einer netten Frau, bei ihr (trotz leichter Periode) Lager zu beziehen, abgelehnt hat. Aus Gründen die er selbst nicht zu kennen scheint.

Zuhause in Basel stellen wir fest, dass Aarau auf Facebook nur 44 Fans hat.

Das wird sich ändern.

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ST.GALLER GANGSTER RAP, GEHT DAS? http://www.diemagazin.ch/2010/10/29/st-galler-gangster-rap-geht-das/ http://www.diemagazin.ch/2010/10/29/st-galler-gangster-rap-geht-das/#comments Fri, 29 Oct 2010 12:29:53 +0000 bot http://www.diemagazin.ch/?p=4841 irgendwie schon.

du ghörsch mi cho denn mi chare dönt schon noch range rover, du bisch game over, schtig usem waage und zück dsunnebrüle, d lüt drület düre si gsend d flügeltüre. oder: i han e schlangephobie doch vor em club lauf i cool a dä schlange vorbi.

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mehr gibt’s nach dem klick.

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KUPPEL VS. ZOLLI http://www.diemagazin.ch/2010/10/27/kuppel-vs-zolli/ http://www.diemagazin.ch/2010/10/27/kuppel-vs-zolli/#comments Wed, 27 Oct 2010 07:16:35 +0000 total greatness http://www.diemagazin.ch/?p=4817

Noch kein “Abgesang Pt. 3“, aber wie man in unserer Stadt bereits mitbekommen haben sollte: Ein weiteres Basler Nachtlokal liegt im Sterben. Ein Komitee möchte den Raum bis zur Heuwaage voll dem Zolli zur Verfügung stellen. Das würde heissen: Ende für Kuppel, Annex, Acqua. Sicher nicht meine favorisierten Orte des Basler Nachlebens, aber wie schon mal gesagt: Wenns so weiter geht… Gute Nacht Basel.

Darum unten zum Anhören: Hans-Rudolf Bachmann vom besagten Komitee «Zolli-Eingang auf die Heuwaage» im Streitgespräch mit Kuppel-Betreiber Simon Lutz. Gefunden beim Regionaljournal Basel. Die Streitendenden kommen erst gegen Schluss richtig in Fahrt und Lutz “drohte”, Basel zu verlassen, wenn er die Kuppel nicht erhalten könne. Auf der anderen Seite macht Bachmann (“Ich finde toll was Lutz aus dieser Bruchbude gemacht hat”) etwas plumpe Äusserungen wie “Es gibt Leute die älter sind und denken können und es gibt junge Leute die nicht denken können”. Aber hört selbst.

Facebook Page: Gemeinsam für den Erhalt der Kuppel-Basel.

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IN ZH GEHT WAS http://www.diemagazin.ch/2010/10/24/in-zh-geht-was/ http://www.diemagazin.ch/2010/10/24/in-zh-geht-was/#comments Sun, 24 Oct 2010 20:46:18 +0000 bot http://www.diemagazin.ch/?p=4797

z.b. die besetzung vom hotel atlantis! wir sind gespannt.  http://hotelatlantis.wordpress.com/ . ich hoffe es wird etwa so:

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WTF IST MIT DER BAZ LOS? http://www.diemagazin.ch/2010/10/12/wtf-ist-mit-der-baz-los/ http://www.diemagazin.ch/2010/10/12/wtf-ist-mit-der-baz-los/#comments Tue, 12 Oct 2010 07:47:01 +0000 total greatness http://diemagazin.ch/?p=4760

Der Somm-erliche Einfluss macht sich in unserem Regionalblatt immer mehr bemerkbar. Nach der Hetze gegen die Schwarzafrikaner nun das hier gestern in der BaZ: Gratulation an Blocher – auf der Frontseite des Kulturteils. Was soll das bitte? Oder hat Frau Richard den [irony on] Tag vergessen? Das kann ja mal heiter werden.

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