
Das fein sortierte “dance music that doesnt fit in a category”-Label “Border Community” sollte man kennen. James Holden, Petter, Nathan Fake, Extrawelt sind nur einige der Favoriten aus der heterogenen KĂŒnstlertruppe. Zu den meist leicht trancig und progressiv angehauchten Border Community-Songs haben wohl schon einige von Euch mit Anker-Bier unter Basels Sternenhimmel durchgetanzt, bis die Border- aka Grenzpolizei (haha) wieder einmal mehr einen schönen Moment zerstört hat. Noch nicht so bekannt wie Holden und Co. ist das junge Community-Mitglied Luke Abbott. Mit seinen, sagen wir mal, Gameboy-Dancebeats, die in vernebelte, englische Weiten passen (schwierig, seinen Sound zu beschreiben) wird er am Samstag im Hinterhof den FrĂŒhling einlĂ€uten, oder vielleicht eher ein-”bleepen”. Don’t miss the Avantgarde! Und natĂŒrlich haben wir 2 mal 1 Ticket zum vergeben.
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Vier Tipps fĂŒrs Wocheende: ManarĂ© (oben) steht am Freitag, 25.4 im Hinterhof hinter den Turntables. Der DJ und Producer aus Paris ĂŒberzeugte bereits an Sylvester in der Kaserne und anschliessend im “Basler Untergrund” mit seinen funky Rhytmen und etwas, das man wohl als Afro-Beat-House oder Ethno-Tech bezeichnen könnte. Irgendwo im “Basler Untergrund” spielen diesen Freitag ĂŒbrigens SPACE RANGER, Pharao Black Magic und Neevo kontemporĂ€re Disco-Musik. Ausserdem im nt-Areal: Die finale Ausgabe der legendĂ€ren Bodyrockers-Serie mit Nagy, Frankenberg und Rohrbach. Und schliesslich am Samstag, die “finale Party” Nummer 2: Im Presswerk in MĂŒnchenstein steigt leider die wirklich letzte Party mit Afterhour-, Club- und Szene-Legende Ricardo Villalobos. Eigentlich kann man dieses Wocheende nichts falsch machen. Ausser man geht gar nicht weg.
! this friday love tempo at shof: SPACE RANGER + PBM + NEEVO. â

diesen sommer schliesst das nt areal seine tore – in kĂŒrze werden wir hier auf die magazin ein paar interviews mit involvierten individuen publizieren.
diesen freitag abend entsteigt die love tempo crew dem nebligen untergrund, um ein letztes mal die langsam zerfallenden gemÀuer der nt lounge in schwingung zu versetzen.
mit dabei als gast ist poz aus lausanne, welcher unter anderem den musikblog keepreal betreibt. zudem die love tempo regulars cats disco, neevo und pharao black magic.

2010 musikalisch. Wie immer nicht ganz einfach. Zum GlĂŒck gibt es iTunes: Intelligente Wiedergabeliste erstellen, “HinzugefĂŒgt nach dem 1.1.2010, maximal 100 Objekte, sortiert nach meistgespielt-sehr oft”. Dann diese Liste noch ein wenig gewichten nach: Was ist nicht bereits in jeder Bestenliste? (Ich kann Kanye nicht mehr hören), was habe ich nicht einfach zufĂ€llig oft gehört, sondern ist persönlich relevant? (zum Beispiel habe ich genau bei diesem Song mal ein Auto ein ein Haus gefahren = sehr relevanter Song), wie will ich wahrgenommen werden? (= alle Psy-Trance, Volksmusik und White Metal Tracks rauslöschen). Inwiefern das Ergebnis dann die “besten” Tracks des Jahres 2010 reprĂ€sentiert ist höchst fraglich. Dennoch:
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via Nation Of Swine, wo Baz-Slampoet Gabriel V. auch noch drauf hinweist, dass der Text von “Fascht e Familie”-FederfĂŒhrer Charles Lewinsky stammt. Schön auch der Schnauz auf dem Stuhl und die Ansage, dass man vor lauter Disco nicht mehr tanzen kann. Take that, Magician!

Die NĂ€chte sind kalt, die Tage kurz. Bleibt mehr Zeit zum Lesen, Schauen, Hören. Hier ein paar FundstĂŒcke aus letzter Zeit.
Medienwirkungen im Alltag: Dieses “End of the wicked” Video wĂ€re aufgrund extrem schlechter Schauspielerei und billigen Special-Effekten ein Post fĂŒr sich wert. Im richtigen Kontext betrachtet ist diese Inszenierung leider weniger amĂŒsant. “End of the wicked” hat in Nigeria dazu gefĂŒhrt, dass unzĂ€hlige Familien glauben, ihre Kinder wĂ€ren Hexen. Folge: Misshandlung und Folter. Eine erschreckende Dokumentation zeigt, was dort vor sich geht.
Bleiben wir in Afrika. Es wird noch schlimmer. Falls jemand noch nicht weiss, woher Belgiens Reichtum stammt, was sich in den letzten 100 Jahren in Belgisch Kongo abgespielt hat oder warum die Stadt Antwerpen eigentlich “Handwerfen” heisst. Bitte diese Dokumentation schauen und sich anschliessend massivst darĂŒber aufregen, wie Leopold II auf der offiziellen belgischen Monarchie-Webseite schöngeredet wird.
Umberto Ecos Sicht auf Wikileaks und die Zukunft der Geheimnisse. Ăhnlicher Essay aus dem FAZ-Feuilleton: Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei.
Der Hipster durch Pierre Bourdieus Augen betrachtet. AmĂŒsanter Essay in der NYT.
Extrem bedenkliche, aber fesselnde Story in GQ ĂŒber Selbstmord-Foren im Internet. Genauer: Ăber eine Person, die diese Foren nutzt, um noch zögernde Selbstmörder davon zu ĂŒberzeugen, sich umzubringen.
Wort der Woche: LOIC.
MittelmĂ€ssig sehenswerte Dokumentation ĂŒber die Swedish House Mafia. Eher 45min Videoclip als Dokumentation: Viel Rumgeprolle. Viel Schachsinn-Gelalle. Schöne Bilder.
Extrem interessante Depesche aus dem letzten Wikileaks-Release.
Ein nettes MusikstĂŒck aus dem warmen Florida.
Und ein neues, zum Wetter passendes Ambient Album zum runterladen.
vor ein paar monaten ist stephen fasano aus dem aeroplane entstiegen und fliegt seither solo style als the magician quer durch alle möglichen geflide, um am kommenden samstag in basels lustigem partykeller eine zaubershow hinzulegen. die magazin hat stephen fĂŒr ein kurzes interview getroffen.
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zugegeben: mitm posten tun wir uns grad nochn bisschen schwer. aber dazu hören wir immerhin gute musik.

nicht nur wir sind zurĂŒck, auch von navel gibts ein lebenszeichen. am 28. januar ist es sowiet, bis dahin lauf ich mitm walkman durch die gegend.