
new segment!
hypem sei dank, ist heutzutage das “crate digger”-sche element beim aufspĂĽren von remixes vergleichbar mit dem griff nach klopapier zur morgentoilette. dazu kommt, dass dank maximum sound power auf minimum cpu, jeder songs zerhäckseln, neu anordnen, mit anderen vermatschen und mit eigenem shit bereichern kann. ein massives ĂĽberangebot, gekoppelt mit einer ungesunden verfĂĽgbarkeit, glĂĽcklicherweise gerettet durch die hyperdemokratische klick-zensur des holy internetz.
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es soll ja noch leute geben die aktuelle veröffentlichungen auf vinyl kaufen. und die gibts in unmittelbarer nähe eigentlich nur noch an zwei orten zu haben:
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Ein kleiner Mix, unter anderem eben mit einem liedli wo heisst “fuck art let’s fart”. und “crazy but not insane” und “abba, god and me” und “blow your brains out”.
skate or die. fuck authority. drink lots of beer, puke, repeat. punch yourself in the face. und so weiter.
Viel Spass.
PS: Der Doku-Film “American Hardcore” ist fĂĽr alle Interessierten ein Muss.

gemäss medienmitteilung von heute ist die kaserne mit schlappen chf 310’000.- im minus. more news later.
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grizzly bear sind eine der wenigen nicht elektronischen bands auf WARP records. Das ist so halb spannend. Aber: Auch sind sie die vermutlich einzig öffentlich-schwule neo-folk band. Ja, neo-folk.
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wie letztes jahr, ist die museumsnacht immer noch sehr out. outer denn je, hat die museumsnacht einen programmtechnischen tiefpunkt erreicht. ich kann nicht wirklich etwas empfehlen. fällt euch was ein? evtl. der ausstellungsraum klingental, die kunsthalle oder das kunsthaus bl. aber sonst?
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party am samstag: pharao black magic (maybe with special guest) @ abx auf nt areal. deep house, new disco, cosmic & balearic. keine tickets zu verschenken weil: gratis!

seit gestern sind zwei fĂĽnftel der diemagazin-redaktoren mitglieder in einem verein. ganz wie sich das fĂĽr aufrechte eidgenossen gehört. und zwar nicht bei der ballett-gilde oder den elsass-freunden, sondern bei carambolage, einer oase des trinkens, spielens und lesens – also einer bar – an der mattenstrasse im hinteren teil des kleinbasel.
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in basel mangelt es ja bekanntlich immer an die ausgehorte. nicht nur das. sogar einfache trinkplätze sind nicht gerade an jeder ecke zu finden – zumindest nicht solche mit die stil. und die, die stil haben, kennt man ja seit jahren. die magazin schaut drum fĂĽr euch ins glas und versucht immer wieder mal alternativen vorzuschlagen.
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Es gibt sie noch. Sauforte in Basel, die niemand kennt (und vielleicht auch niemand kennen will). Wie es der Zufall wollte, bin ich vorletzen Freitag mit ca. 15 anderen trinkwilligen Leuten in dieser Spunte namens “Seemannskeller” gelandet.
Und das eigentlich nur aus dem einfachen (oder erbärmlichen) Grund, da an der Party nebenan kein Bier verkauft wurde. Der Keller war leer – bis auf den Wirt (ich nenne ihn absichlich nicht Barkeeper!). DafĂĽr stand inmitten der unzähligen Schiffahrtsartefakte eine Jukebox gefĂĽllt mit Hits (“An der NordseekĂĽste”, “Du bist so heiss wie ein Vulkan”). Ich bin mir wirklich nicht mehr ganz sicher, warum plötzlich jede Person in diesem Raum nur noch Alkohol trinken wollte. War es die Musik? Die Seemannsbilder? Der Bierkrug, der aussah wie ein Leuchtturm? Oder vielleicht doch die Tatsache, dass ein grosses Bier 3.70, ein Cuba Libre 6.50 und eine Portion Pommes 4.- kosteten? Ich weiss es nicht!!!!!Ich weiss nur noch,dass bestimmte Leute am nächsten Morgen ohne Pullover, Jacke und Natel in ihrem Bett aufgewacht sind…und alle beteiligten Personen geschworen haben, so bald wie möglich zurĂĽckzukehren.