
Man könnte ziemlich lange über Genrebezeichnungen streiten. “Chillwave” zum Beispiel: “Chillwave is a contentious genre of music where artists are often characterized by their heavy use of effects processing, synthesizers, looping, sampling, and heavily filtered vocals with simple melodic lines” – Wiki-Blabla zu einem Stil, der eigentlich einfach als Indie bezeichnet werden könnte. Denn, wer braucht keine Effekte? Filter? Synths? Aber wer braucht schon Genres. Wer braucht schon Grenzen. Vielleicht sollte man die heutigen Genres eher wie “Tags” im Netz verstehen – unverbindlicher, szene-unabhängiger, kurzlebiger. Einfach: Als lose Bündelung ähnlicher Inhalte, bzw. Musik, die kommt und geht. Aber genug Blabla meinerseits. Einer der besten Vertreter des Genres in Anführungszeichen, Toro y moi (oben, “Chillwave” eben, wie man am verwaschenen, rosa T-Shirt und dem verpennten Blick erkennen kann), kommt am Mittwoch in den Hinterhof. Und: Die Macher der selben Location haben im nächsten Monat noch einige grandiose Überraschungen mehr in Petto: SOUL CLAP. CUT COPY.
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Nach Luke Abbott spielen am Freitag 29.4 im Hinterhof zwei weitere Border Community Mitglieder: Fairmont und Harald Björk. Fairmont ist eigentlich eher als Biertrinker bekannt. Da man damit aber mehr Geld ausgibt, als man verdient, legt er nebenbei noch auf und produziert progressive Technomusik mit extrem tiefem Sitzenbleibfaktor (nachprüfen kann man das in diesem Musikstück des Kanadiers). Unterstützt wird Fairmont vom jungen Schweden Harald Björk. Der mag es ein wenig eleganter – typisch Schwede halt. Die Kombination der Beiden jedenfalls ist ein musikalischer Treffer ins Schwarze. Warum? “It’s about dance music that doesnt fit in a category” liest man in Musik-PR-Texten weltweit. Aber welcher Techno-Produzent hat diesen Blabla-Anspruch heute nicht? Wann schnallen die PR-Leute endlich, dass man zu dem stehen kann, was man macht? Geile Tanzmusik. Denn das genau ist der Border Community-Sound. Schade, findet das ganze nicht irgendwo unter freiem Himmel statt.

Die Gute-DJ-Phase in Basel hält an: Diesen Freitag beehrt uns passend zur jetzt schon legendären Blickfang-Afterparty die Panorama Bar-Residentin Steffi im Hinterhof. Und natürlich haben wir 2 x 2 Tickets zu vergeben – wenn ihr nett fragt.
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Das fein sortierte “dance music that doesnt fit in a category”-Label “Border Community” sollte man kennen. James Holden, Petter, Nathan Fake, Extrawelt sind nur einige der Favoriten aus der heterogenen Künstlertruppe. Zu den meist leicht trancig und progressiv angehauchten Border Community-Songs haben wohl schon einige von Euch mit Anker-Bier unter Basels Sternenhimmel durchgetanzt, bis die Border- aka Grenzpolizei (haha) wieder einmal mehr einen schönen Moment zerstört hat. Noch nicht so bekannt wie Holden und Co. ist das junge Community-Mitglied Luke Abbott. Mit seinen, sagen wir mal, Gameboy-Dancebeats, die in vernebelte, englische Weiten passen (schwierig, seinen Sound zu beschreiben) wird er am Samstag im Hinterhof den Frühling einläuten, oder vielleicht eher ein-”bleepen”. Don’t miss the Avantgarde! Und natürlich haben wir 2 mal 1 Ticket zum vergeben.
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Props an alle, die dafür sorgen, dass das Nachtleben in dieser Stadt nicht ausstirbt: Nachdem mit Seth Troxler und Villalobos eben gerade zwei grosse Namen aus dem Techno/House Bereich unser Dorf besucht haben, gehts nächsten Freitag prominent weiter mit einem Gast aus der UK Funky-Szene: Roska (UK, Rinse FM) spielt im Nordstern. Der ehemalige UK-Garage/Grime MC der “Krazy Brothers” ist mittlerweile zu einem der Grössen des bei uns noch zu Unrecht wenig beachteten Brit-Genres geworden.Wer neuen UK-Sound mag, wird bestimmt aus seine Kosten kommen. Support und Organisatoren hinter dem Ganzen sind die Goldfinger Bros. und EHBO, die mit Roska den Start für ihre neue Partyreihe “ÇA CLAQUE!” einläuten und damit das Ende der “Block Party”-Serie schnell vergessen lassen. Denn: “ÇA CLAQUE!” = Block Party mit mehr Elektronik, Tropical Bass, UK Funky, Dubstep, Grime, Futuresoul.
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Die Bodyrockers geben dem nt zum Endspurt nochmals die Ehre, heuer Teil 1, mit unterstützender Dub-Basswucht im Keller von Rankin’ Belly und seiner Meute.
Es gibt 3 x2 Gästelistenplätze zu gewinnen, musikalische Animation in Form von Beats, Bass und lustigen Tönen ist inbegriffen!!
Mail an diemagazin_at_gmail.com und happiness will embalm your soul.

Vier Tipps fürs Wocheende: Manaré (oben) steht am Freitag, 25.4 im Hinterhof hinter den Turntables. Der DJ und Producer aus Paris überzeugte bereits an Sylvester in der Kaserne und anschliessend im “Basler Untergrund” mit seinen funky Rhytmen und etwas, das man wohl als Afro-Beat-House oder Ethno-Tech bezeichnen könnte. Irgendwo im “Basler Untergrund” spielen diesen Freitag übrigens SPACE RANGER, Pharao Black Magic und Neevo kontemporäre Disco-Musik. Ausserdem im nt-Areal: Die finale Ausgabe der legendären Bodyrockers-Serie mit Nagy, Frankenberg und Rohrbach. Und schliesslich am Samstag, die “finale Party” Nummer 2: Im Presswerk in Münchenstein steigt leider die wirklich letzte Party mit Afterhour-, Club- und Szene-Legende Ricardo Villalobos. Eigentlich kann man dieses Wocheende nichts falsch machen. Ausser man geht gar nicht weg.
! this friday love tempo at shof: SPACE RANGER + PBM + NEEVO. ☆

Ja es ist schon fast Weihnachten, denn es gibt gleich 2 x 2 für 2 Konzerte zu gewinnen. Genau, das sind insgesamt 8 Tickets. Und zwar spielt am Freitag die wirklich gute Neo-Psych Band “The Black Angels” in der Kaserne Basel (neustes Video hier). Abgesehen davon, dass jede Band die ihren Namen von Velvet Underground klaut, schon mal Credits gut hat werden auch Fans von The Zombies or der TV-Serie Fringe von TBA angetan sein – irgendwie haben sie mit beiden zu tun. Am Samstag gibts dann Goose aus Belgien, die dem wenig glamourösen und bereits etwas verstaubten Genre “Elektro-Rock” zuordnen werden. Aber wenn ich mich erinnere, wie es Mitte des letzten Jahrzehnts zu solchen Sounds abging… Abgesehen davon erinnert uns Leser JJS: Wareika aus Hamburg ist an diesem Samstag the band to see. Nach kurzem, aber eingängigem Musik-Studium muss ich sagen: Recht hat er.
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Am Samstag sind Jonas Kenton und Silas Moldenhawer aka das dänische Elektronikduo  ”Kenton Slash Demon” im Hinterhof in Basel zu Gast. Kenton Slash Demon? Ja, ausser ein paar Musiknerds wird das Duo nur Wenigen ein Begriff sein.
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Die Quelle kann zwar als durchaus verlässlich bezeichnet werden, aber: es ist fast zu schön um wahr zu sein. Eine Niederschrift verdient folgende Geschichte trotzdem.
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